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Kaba Geschäftsberichte 22.09.2003
Ad hoc
An der heutigen Medienkonferenz in Zürich erläutert das Management der Kaba Gruppe (ISIN CH0011795959 / WKN 898080) den Abschluss des Geschäftsjahres 2002/03. Mit Ausnahme der Division Door Systems erzielten die Divisionen teilweise beachtliche Wachstumsraten in lokaler Währung und deutliche Fortschritte bei der betrieblichen Rentabilität. Obwohl im laufenden Geschäftsjahr noch keine wesentliche Belebung des Geschäfts zu erwarten ist, dürfte Kaba von der längerfristig steigenden Nachfrage am Sicherheitsmarkt überdurchschnittlich profitieren. Um eventuelle Akquisitionsgespräche zu ermöglichen respektive zu erleichtern, beantragt der Verwaltungsrat der kommenden Generalversammlung die Schaffung eines genehmigten Aktienkapitals von maximal CHF 3,5 Mio.
Wie bereits in der Medienmitteilung vom 10. September 2003 veröffentlicht, ist der Umsatz der Kaba Gruppe im Geschäftsjahr 2002/03 per 30. Juni 2003 um 5,8% auf CHF 967.2 Mio. zurückgegangen. Der EBIT reduzierte sich hauptsächlich währungsbedingt um 11.6% auf CHF 108,7 Mio. Mit CHF 45,7 Mio. lag der Konzerngewinn vor allem als Folge eines erheblichen Anstiegs der Steuerrate um 26,1% unter dem Vorjahresergebnis. Hauptursachen für die negative Umsatzentwicklung waren die zurückhaltende Nachfrage der Kunden und die Stärke des Schweizer Frankens.
Divisions weitgehend rezessionsresistent Zu den Währungskursen des Vorjahres und im vergleichbaren Konsolidierungskreis stieg der Umsatz von CHF 1.020,3 Mio. um 0,7% auf CHF 1.027,0 Mio. Mit Ausnahme der Division Door Systems vermochten alle Divisions den Umsatz zu steigern oder gut zu halten. Unter Ausklammerung der Door Systems und in lokalen Währungen erhöhten sich der vergleichbare Umsatz um 1.8% und der EBIT um 7.1% auf CHF 120,8 Mio. Die EBIT-Marge stieg um 0,4% auf 14,7%.
Die Division Data Collection, die mit Kaba Benzing identisch ist, steigerte akquisitions und währungsbereinigt ihren Umsatz um 3,1%; die EBIT-Marge verbesserte sich von 11,2% auf 11,7%. Während die Verkäufe in Deutschland stagnierten, verhalfen die internationalen Vertriebsgesellschaften in Europa und USA der Division zu einem Wachstum.
Weltweit wuchsen die drei Access Divisions (Access Europe, Access Asia Pacific und Access and Key Systems Americas) in lokaler Währung um 2,0%. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 13,8% auf 14,7%. Der absolute EBIT konnte mit CHF 85,9 Mio. knapp gehalten werden. Währungsbereinigt erzielte die Division Access and Key Systems Americas, die im Wesentlichen aus der 2001 übernommenen Unican besteht, ein Umsatzplus von 2,8% und eine Zunahme des EBIT von 16,4% auf CHF 69,9 Mio. Damit trägt diese Division 31% zum Konzernumsatz und 55% zum EBIT der Kaba Gruppe bei. Die Division Key Systems (Europe) vermochte ihren Umsatz in lokaler Währung leicht auszubauen. Die EBIT-Marge reduzierte sich von 19,8% auf 17,0% und verblieb damit auf einem hohen Niveau.
Ausblick Nach wie vor lähmen die wirtschaftliche Verunsicherung und fehlende Budgets die Investitionslust auf den von Kaba bearbeiteten Märkten. Wir haben bis heute keine Anhaltspunkte, welche auf eine baldige Änderung hindeuten und rechnen deshalb für das Geschäftsjahr 2003/04 mit einer ähnlichen Entwicklung wie im Berichtsjahr. In einzelnen Märkten sind zwar Fortschritte bei Umsatz und Rentabilität möglich, die Konsolidierung in Schweizer Franken könnte sich aber noch einmal als Bremsfaktor erweisen. Allerdings werden die einmaligen Restrukturierungskosten des Berichtsjahres von CHF 8 Mio. im neuen Geschäftsjahr naturgemäß wegfallen.
Antrag an die GV zur Schaffung genehmigten Aktienkapitals Mit dem Ziel, die Glaubwürdigkeit respektive die Verhandlungsfähigkeit von Kaba im Hinblick auf mögliche Akquisitionsgespräche zu erhöhen und den Zugang zu geeigneten Unternehmen zu erleichtern, plant der Verwaltungsrat der Kaba Holding AG, genehmigtes Aktienkapital zu schaffen. Der Antrag an die Generalversammlung vom 21. Oktober 2003 sieht die vorsorgliche Schaffung eines genehmigten Aktienkapitals von maximal CHF 3,5 Mio. vor. Es erlaubt dem Verwaltungsrat, bis am 21. Oktober 2005 das Aktienkapital durch die Ausgabe von maximal 350.000 neuer Aktien im Nennwert von CHF 10 zu erhöhen. Gemäß Ulrich Graf, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates, kommen zur Akquisition nur Unternehmen in Frage, welche die Umsetzung der "Total Access" Strategie beschleunigen, die Ertragskraft der Kaba Gruppe stärken und die Gewinnentwicklung je Aktie positiv beeinflussen.
Für überdurchschnittliches Wachstum gerüstet Im laufenden Geschäftsjahr rechnet Kaba noch nicht mit einem operativ besseren Ergebnis als in der Berichtsperiode. Langfristig wird der Sicherheitsmarkt bei einer anziehenden Konjunktur jedoch deutlich stärker als das Bruttosozialprodukt wachsen. Dies gilt insbesondere für höherwertige Produkte und integrierte Lösungen wie sie Kaba anbietet. Erfahrungsgemäß ermöglicht das innere Wachstum Kaba, die EBIT-Marge überproportional zu steigern. In einem positiven konjunkturellen Umfeld und unterstützt durch die Integration möglicher Akquisitionen in der Zukunft hält Kaba am langfristigen Ziel einer jährlich durchschnittlich zweistelligen Gewinnsteigerung pro Aktie fest.
Kaba ist ein global tätiger, börsenkotierter Sicherheitskonzern. Mit ihrer «Total Access» Strategie ist Kaba auf gesamtheitliche Lösungen für Sicherheit, Organisation und Komfort beim Zutritt zu Gebäuden sowie beim Zugriff zu Informationen ausgerichtet. Gleichzeitig ist Kaba Nr. 1 auf den Weltmärkten für Schlüsselrohlinge, Schlüsselcodiermaschinen, Transponderschlüssel sowie Hochsicherheitsschlösser und gehört zu den führenden Anbietern von elektronischen Zutrittsystemen, Schlössern, Schliessanlagen, Hotelschliesssystemen, Sicherheitstüren und Automatiktüren. Weitere Info unter www.kaba.com.
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Zu diesen Faktoren gehören unter anderem: der Wettbewerb mit anderen Unternehmen, die Auswirkungen und Risiken neuer Technologien, die laufenden Kapitalbedürfnisse der Gesellschaft, die Finanzierungskosten, Verzögerungen bei der Integration von Akquisitionen, die Änderungen des Betriebsaufwands, die Gewinnung und das Halten qualifizierter Mitarbeiter, nachteilige Änderungen anwendbaren Steuerrechts und sonstige in dieser Kommunikation genannte Faktoren. Vor dem Hintergrund dieser Ungewissheiten sollte sich der Leser nicht auf derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen verlassen. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben oder an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
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