|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Siebel Systems Gewinneinbruch 23.07.2003
Instock
Die US-Softwareschmiede Siebel Systems (ISIN US8261701028 / WKN 901645) hat im zweiten Quartal einen Umsatz- und Gewinneinbruch erlitten, berichten die Experten von "Instock".
Je Aktie seien nur noch 2 Cents je Aktie verdient worden. Vor Jahresfrist seien es noch 6 Cents je Anteilsschein gewesen. Der Gewinn sei von 29,8 Mio. USD auf 9,8 Mio. USD geschrumpft. Damit habe das in San Mateo ansässige Unternehmen exakt die Analystenerwartungen getroffen. Der Umsatz sei im Berichtszeitraum um 17,8% auf 333,3 Mio. USD eingebrochen. Der vierteljährliche Umsatz aus Software-Lizenzverkäufen, ein wichtiger Indikator der Branche, sei um 35% gegenüber dem Vorjahreszeitraum gefallen. Im laufenden Quartal erwarte Siebel einen Gewinn von 2 Cents bis 4 Cents pro Aktie bei einem Umsatz von 320 Mio. USD bis 340 Mio. USD.
"Es sieht nicht so aus, als ob sich die IT-Ökonomie erholt," habe Unternehmenschef Tom Siebel in einer Telefonkonferenz nach Bekanntgabe der Zahlen gesagt. Zugleich habe die versuchte feindliche Übernahme von Peoplesoft durch Oracle die Branche verunsichert, was einige Kunden veranlasst habe, geplante Investitionen in neue Unternehmenssoftware zu verschieben. Wegen anhaltender Absatzprobleme wolle Siebel nun weitere 500 Arbeitsplätze abbauen, einige Produktlinien konsolidieren und einen Teil seiner Tätigkeitsbereiche ins Ausland auslagern. Bis Herbst solle die Mitarbeiterzahl auf 5.000 schrumpfen. Anfang 2001 würden noch 8.300 Personen für Siebel arbeiteten.
Im nachbörslichen Handel habe die Aktie marginal auf 9,30 USD zugelegt. Zuvor sei der Kurs bereits um 3,3% geklettert.
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|