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WorldCom reduziert Prognosen 08.07.2003
de.internet
Der insolvente US-Telekommunikationskonzern MCI (ISIN US98157D1063 / WKN 881477), ehemals WorldCom, korrigierte seine Umsatzprognosen für die kommenden Geschäftsjahre drastisch nach unten, geben die Experten von "de.internet" bekannt.
Während im laufenden Jahr die Einnahmen den Planungen entsprechen würden, würden die Erwartungen für 2004 um rund 1,2 Milliarden verfehlt, habe es gestern in einer Mitteilung an das US-Konkursgericht geheißen. Im darauf folgenden Geschäftsjahr solle der Umsatz mit 25 Milliarden Euro ganze 2,8 Milliarden USD unter den ursprünglichen Prognosen liegen.
Das Unternehmen habe dies mit einem fortschreitenden Preisverfall auf dem Telekommunikationsmarkt begründet. Vor allem Endnutzer und kleinere Unternehmen würden zukünftig deutlich weniger für die Telefon- und Internet-Nutzung ausgeben. Für den Telemarketing-Bereich und die Paket-Angebote für Business-Kunden seien außerdem Preissenkungen geplant, die der aktuellen Marktsituation entsprächen.
Der Konzern müsse außerdem 750 Millionen Dollar Entschädigung an die Anteilseigner zahlen. Das Bezirksgericht des US-Bundesstaates Virginia habe einer diesbezüglichen außergerichtlichen Einigung mit der US-Börsenaufsicht SEC zugestimmt, habe das Unternehmen gestern in Ashburn, Virginia, mitgeteilt. 500 Millionen USD würden dabei in bar ausgezahlt. Der übrige Betrag entspreche einer Forderung des Konkursrichters und werde mit Aktien oder Anleihen beglichen, die nach Abschluss des Insolvenzverfahrens ausgegeben würden.
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