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AES Corp. mit 4. Quartalszahlen 26.02.2003
turyinvest.com
Der globale Energieversorger AES Corporation (WKN 882177) hat am 13. Februar das Ergebnis für das 4. Quartal bekannt gegeben, berichten die Analysten von "Tury Invest".
Das Unternehmen habe in 33 Ländern 179 Kraftwerke, die ungefähr 62.852 MW produzieren würden, im Einsatz. Der in Virginia ansässige Energieversorger habe einen Verlust je Aktie von USD 5,08, verglichen mit einem Gewinn je Aktie von USD 0,08 im Vorjahr erzielt. AES Corp. schreibe im Zuge des Ergebnisses vom 4. Quartal außerordentlich USD 2,7 Mrd. (USD 4,96 je Aktie) ab. Diese außerordentliche Belastung bestehe aus einer Anlagenwertminderung von USD 1 Mrd. bei den Töchterunternehmen Drax und Barry in UK, USD 706 Mio. an Anlagenwertminderung und Goodwill-Abschreibung bei der brasilianischen Tochter Eletropaulo, USD 587 Mio. Abschreibung beim Investment Ceming in Brasilien und Verluste in der Höhe von USD 398 Mio. an stillgelegten Bauprojekten in den USA (Florida, Kalifornien). AES Corp. habe betont, dass diese Abschreibung keinerlei Einfluss auf die Liquidität des Unternehmens noch auf die "Covenants" (Bedingungen) der Corporate Bonds haben werde.
Laut der Deutschen Bank gingen zwar diese Schritte in die richtige Richtung, dennoch glaube die Investmentbank, dass dies nur der Anfang eines schwierigen Restrukturierungsprozesses sei und zusätzliche außerordentlichen Abschreibungen notwendig sein würden. Zusätzlich gebe die Deutsche Bank an, dass AES Corp. einen Buchwert in der Höhe von USD 2,4 Mrd., vor der außerordentlichen Abschreibung des 4. Quartals, aufweise.
Die Umsätze von AES Corp. seien um 15% auf USD 2,21 Mrd. gestiegen. Der Cash Flow für das Gesamtjahr 2002 sei mit USD 1,1 Mrd. deutlich höher als erwartet ausefallen. Die Erwartungen würden sich auf unter USD 1 Mrd. belaufen. Der CFO des Unternehmens, Barry Sharp, habe gemeint, dass sich der Cash Flow beinahe in jeder Region verbessert habe. Das Unternehmen habe im letzten Monat Cilcorp, Versorger in Illinois, für USD 1,4 Mrd. verkauft. AES Corp. möchte in den nächsten 6 Monate weitere Töchterunternehmen in der Höhe von USD 600 Mio. veräußern.
Im Januar habe das AES Corp. Tochterunternehmen in Brasilien, Eletropaulo, eine Zahlung in der Höhe von USD 85 Mio. an die brasilianische Entwicklungsbank, die dem brasilianischen Staat gehöre, nicht bezahlt. Laut dem CEO von AES Corp., Paul Hanrahan, möchte der Versorger keine Investitionen in Eletropaulo mehr tätigen. Die in Februar fälligen Schuldenzahlungen in der Höhe von USD 336 Mio. sollten auch nicht bezahlt werden. AES Corp. verhandle direkt mit der brasilianischen Regierung von Luiz Inacio Lula da Silva bezüglich einer Refinanzierung.
Nach Paul Hanrahan wäre dies der erste Test der neuen brasilianischen Regierung, wie sie mit ausländischen Investoren umgingen. Investoren aus aller Welt würden deshalb den Ausgang dieser Verhandlung genau beobachten. Im Dezember habe AES durch eine Verlängerung der Fälligkeiten von USD 2,1 Mrd. auf November 2004 einen Konkurs verhindern können. Für 2002 rechne das Unternehmen mit einem Gewinn je Aktie von USD 0,50. AES Corp. bleibe weiterhin in den globalen Aktienfonds.
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