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UBS-Aktie: Verlust nach hohen Sonderbelastungen, Strategieumsetzung beschleunigt 30.10.2012
aktiencheck.de
Zürich (www.aktiencheck.de) - Die schweizerische Großbank UBS AG (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) gab am Dienstag bekannt, dass sie im dritten Quartal einen Verlust nach einem Vorjahresgewinn ausweisen musste, was auf hohe Sonderbelastungen zurückzuführen ist. Zudem wurde eine beschleunigte Strategieumsetzung angekündigt.
Wie aus der Pressemitteilung hervorgeht, belief sich das den UBS-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis auf -2,17 Mrd. Schweizer Franken (CHF), nach einem Gewinn von 1,02 Mrd. CHF im dritten Quartal 2011. Dabei wurde das jüngste Ergebnis durch Wertminderungen von 3,1 Mrd. CHF im Zusammenhang mit Abschreibungen auf Goodwill und immateriellen Anlagen mit Bezug zur Investment Bank belastet. Hintergrund ist die beschleunigte Umsetzung der Konzernstrategie, wobei man gewisse Bereiche innerhalb der Investment Bank ganz aufgeben oder redimensionieren wird.
Diese Wertminderungen führten zusammen mit einem Verlust von 863 Mio. CHF aus der Neubewertung eigener Verbindlichkeiten - dies infolge der markanten Verengung der Kreditspreads im Quartalsverlauf - zu einem Vorsteuerverlust von 2,5 Mrd. CHF (Vorjahr: +980 Mio. CHF) für das dritte Quartal. Das bereinigte operative Konzernergebnis wurde indes auf 7,2 Mrd. CHF gesteigert.
Infolge der fokussierten und entschlossenen Maßnahmen, die man zur Beschleunigung der Strategie ergriffen hat, rechnet man im vierten Quartal mit Restrukturierungskosten in Höhe von ca. 500 Mio. CHF. Zusammen mit dem reduzierten Ertrag in der Investment Bank infolge des Ausstiegs aus gewissen Geschäften und der aktuell erwarteten Entwicklung unserer Kreditspreads und den damit verbundenen Auswirkungen führt dies trotz Gewinnen aus dem Wealth Management, Retail & Corporate und Global Asset Management voraussichtlich dazu, dass man für das vierte Quartal einen den UBS-Aktionären zurechenbaren Reinverlust ausweisen wird.
Wie das Kreditinstitut weiter mitteilte, wird es die Umsetzung seiner Strategie deutlich beschleunigen. Ziel ist es, das Unternehmen zu transformieren und die UBS der Zukunft zu schaffen. Dabei wird UBS auf den Fortschritten der letzten zwölf Monate aufbauen und ihre Investment Bank noch gezielter ausrichten. Im Fokus stehen dabei die traditionellen Stärken in der Beratung und im Research sowie in den Bereichen Aktien, Devisen und Edelmetalle. Dagegen erfolgt ein Rückzug aus Sparten vorwiegend innerhalb Fixed Income, die aufgrund regulatorischer Veränderungen und infolge von Marktentwicklungen unrentabel geworden sind. UBS wird ihre Kosten signifikant reduzieren und im gesamten Konzern Maßnahmen zugunsten erhöhter Effizienz rascher vorantreiben. Bis 2015 wird UBS voraussichtlich noch rund 54.000 Mitarbeiter beschäftigen. Nach Umsetzung dieser Maßnahmen wird UBS innerhalb der Branche eine einzigartige Position einnehmen - neben geringerer Beanspruchung von Kapital und Bilanz wird sie hohe Cashflows generieren, stärker auf ihre Kunden konzentriert und in der Lage sein, den Mehrwert für ihre Mitarbeitenden und Aktionäre zu maximieren, hieß es.
Die Aktie von UBS notiert derzeit bei 13,84 CHF (+5,49 Prozent). (30.10.2012/ac/n/a)
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