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44,14 € |
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-0,72 % |
24.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| AT0000606306 |
A0D9SU |
- € |
- € |
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Raiffeisen Bank-Aktie: Ergebnis steigt im ersten Halbjahr an 29.08.2012
aktiencheck.de
Wien (www.aktiencheck.de) - Die Raiffeisen Bank International AG (RBI) (ISIN AT0000606306 / WKN A0D9SU) konnte im ersten Halbjahr trotz der schwierigen Rahmenbedingungen an den internationalen Kapitalmärkten mit einem Gewinnanstieg aufwarten.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Konzernüberschuss nach Anteilen Dritter in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres mit 701 Mio. Euro um 13,9 Prozent über dem Vorjahreswert von 615 Mio. Euro. Der Periodenüberschuss vor Steuern stieg um 5,6 Prozent auf 927 Mio. Euro, nach 879 Mio. Euro im Vorjahreshalbjahr. Maßgeblichen Anteil an der Ergebnisverbesserung hatten positive Einmaleffekte im ersten Quartal, die sich auf insgesamt 272 Mio. Euro summiert hatten. Beim Zinsüberschuss verzeichnete das Kreditinstitut einen Rückgang um 4 Prozent auf 1,72 Mrd. Euro, während die Provisionsüberschüsse um 2 Prozent auf 721 Mio. Euro zurückgingen. Insbesondere das Ergebnis aus dem Kredit- und Garantiegeschäft gab hier um 16 Prozent auf 124 Mio. Euro nach, zum Großteil hervorgerufen durch geringere Kreditgebühren in Rumänien sowie durch gesunkene Volumina in Ungarn. Auch beim Handelsergebnis wurde ein Rückgang um 17 Prozent auf 212 Mio. Euro verzeichnet.
"Mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres sind wir angesichts des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes in der Eurozone und der großen Anstrengungen zur Stärkung unserer Eigenkapitalquote zufrieden. Wir haben unsere Kernkapitalquote beträchtlich gestärkt und Ende April die Akquisition der Polbank abgeschlossen. Damit werden wir unsere Position in Polen entscheidend verbessern. Unsere Kosten konnten wir unter Herausrechnung der Polbank sogar leicht senken. Das alles sind wichtige Zielerreichungen. Unser auf Diversifikation basierendes Geschäftsmodell hat sich einmal mehr bewährt. Die Tatsache, dass sich Zentral- und Osteuropa deutlich besser entwickelt hat als die Eurozone, stimmt mich für die zweite Jahreshälfte positiv", sagte der Vorstandsvorsitzende Herbert Stepic.
Die RBI peilt mittelfristig und einschließlich der Akquisition der Polbank einen Return on Equity vor Steuern von rund 15 Prozent an. Der Return on Equity vor Steuern betrug zum Ende des ersten Halbjahres 17,3 Prozent und lag damit um 0,2 Prozentpunkte über dem Niveau des Vergleichszeitraums 2011.
Für 2012 geht die Bank aufgrund des wirtschaftlichen Umfelds und der restriktiven regulatorischen Bestimmungen von einem stabilen Geschäftsvolumen aus. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Märkte stellt die Durchführung einer Kapitalerhöhung weiterhin eine mögliche Option dar. Für das zweite Halbjahr 2012 erwartet die RBI einen leichten Anstieg des Volumens der notleidenden Kredite und eine stabile bis leicht steigende Neubildungsquote. Die Bankenabgaben werden 2012 in Österreich und CEE voraussichtlich zu einer Ergebnisbelastung von rund 190 Mio. Euro führen, teilte der Konzern weiter mit.
Die Aktie der Raiffeisen Bank International notiert derzeit mit einem Minus von 1,86 Prozent bei 27,38 Euro. (29.08.2012/ac/n/a)
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