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UBS-Aktie: Großbank verhandelt laut Medienbericht nicht über Vergleich im Libor-Skandal 17.08.2012
aktiencheck.de
Zürich (www.aktiencheck.de) - Die schweizerische Großbank UBS AG (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) steht einem Zeitungsbericht zufolge derzeit nicht in Verhandlungen mit den zuständigen Behörden über einen Vergleich im Libor-Skandal.
"Die UBS war eine der ersten Banken, die 2010 Verdachtsmomente an die Behörden gemeldet hatte. Daher haben wir als eine der ersten Institutionen bedingte Immunität, also einen Kronzeugenstatus, erhalten", sagte der UBS-Verwaltungsratspräsident Axel Weber im Gespräch mit dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Die Aufklärung der Vorgänge laufen nach Angaben von Weber bereits seit 2010. "Wir haben umfassende Untersuchungen angestellt, die die ganze Zeit von 2005 bis 2010 abdecken."
Der UBS-Verwaltungsratschef sagte, dass man zu den Ergebnissen in ständigem Kontakt mit den Aufsichts- und Wettbewerbsbehörden stehe. Die Untersuchung blieb zudem nicht folgenlos: "Wir haben disziplinarische und organisatorische Konsequenzen gezogen", sagte Weber weiter. Details wollte Weber aus aufsichtsrechtlichen Gründen nicht nennen.
Weber betonte, dass man sich bei der Aufarbeitung der Libor-Manipulationen auf unterschiedliche Tatbestände konzentriert habe. "Zum einen auf Libor-Beeinflussungen, um eigene Handelspositionen zu unterstützen, zum anderen haben wir untersucht, ob ab 2008 systematische Versuche der Libor-Beeinflussung stattgefunden haben, um am Markt als kreditwürdigere Gegenpartei dargestellt zu werden." Zudem habe die UBS geprüft, ob die internen Kontrollsysteme funktioniert haben.
Die Aktie von UBS notiert derzeit bei 10,69 Schweizer Franken (CHF). (17.08.2012/ac/n/a)
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