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Weatherford-Aktie: Weatherford gibt Ergebnis des ersten Quartals bekannt 27.04.2012
Ad hoc
Genf (www.aktiencheck.de) - Weatherford International Ltd. (ISIN CH0038838394 / WKN A0RF77) meldete heute einen Nettogewinn von 190 Mio. US-Dollar im ersten Quartal 2012. Dies entspricht 0,25 US-Dollar je verwässerte Aktie und schließt einen Nachsteuerverlust von 67 Mio. US-Dollar aus. Nach US-GAAP belief sich unser Nettogewinn des ersten Quartals 2012 auf 123 Mio. US-Dollar bzw. 0,16 US-Dollar je verwässerte Aktie. Der nicht berücksichtigte Nachsteuerverlust setzt sich wie folgt zusammen:
- Abfindungszahlungen in Höhe von 25 Mio. US-Dollar, in erster Linie für ausscheidende Vorstandsmitglieder
-Kosten in Höhe von 2 Mio. US-Dollar in Verbindung mit laufenden Ermittlungen von US-Behörden
-Separate Steuerposten im Umfang von 40 Mio. US-Dollar, in erster Linie im Zusammenhang mit Prognoseänderungen und ungewissen Steuerpositionen, die nicht direkt mit den diesjährigen Betriebsergebnissen in Verbindung stehen.
(Logo: http://photos.prnewswire.com/prnh/19990308/WEATHERFORDLOGO)
Der verwässerte Gewinn je Aktie des ersten Quartals 2012 liegt um 0,18 US- Dollar über den 0,07 US-Dollar des ersten Quartals 2011 vor Aufwendungen. Sequenziell betrachtet war der verwässerte Gewinn je Aktie des Unternehmens im ersten Quartal 2012 um 0,04 US-Dollar höher als im vierten Quartal 2011.
Der Umsatz des ersten Quartals belief sich auf 3.599 Mio. US-Dollar. Dies entspricht einem Anstieg von 26 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres und einem Rückgang von 3 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der Umsatz aus Nordamerika legte im Vergleich zum ersten Quartal 2011 um 29 Prozent zu, während die internationalen Umsätze im gleichen Zeitraum um 23 Prozent anstiegen.
Das Betriebsergebnis der Segmente verbesserte sich um 57 Prozent im Vorjahresvergleich auf 554 Mio. US-Dollar, ging aber gegenüber dem Vorquartal um 9 Prozent zurück. Die Gewinnmargen der Segmente stiegen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres um 3 Prozent auf 15 Prozent und gingen sequenziell um 1 Prozent zurück. Die Verbesserung der Segmentmargen gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres war in erster Linie auf das verbesserte operative Ergebnis und zum Teil auf die weniger ungünstigen Witterungsbedingungen in unserer Geschäftsregion Nahost/Nordafrika/Asien sowie den im Vorjahreszeitraum ausgewiesenen Aufwand für die kolumbianische Nettokapitalsteuer zurückzuführen, die im ersten Quartal 2011 in Kraft trat.
Die Allgemein- und Verwaltungskosten des Unternehmens stiegen gegenüber dem Vorquartal um 7 Mio. US-Dollar auf das Rekordniveau von 64 Mio. US-Dollar, vorrangig zurückzuführen auf höhere Ausgaben für professionelle Dienstleistungen im ersten Quartal.
Unter dem Vorbehalt der Risiken zukunftsbezogener Aussagen, auf die das Unternehmen in dieser Pressemitteilung und seinen öffentlichen Geschäftsberichten ausdrücklich hinweist, erwartet es im zweiten Quartal 2012 einen verwässerten Gewinn von etwa 0,24 bis 0,26 US-Dollar je Aktie vor ausgenommenen Sonderposten. Im Hinblick auf das Gesamtjahr 2012 hält das Unternehmen an seinem verhalten optimistischen Ausblick für sein nordamerikanisches Geschäft fest und rechnet mit einem moderaten Wachstum von Umsatz und Betriebsgewinn gegenüber 2011. Auf internationaler Ebene erwartet das Unternehmen fortgesetztes Wachstum und steigende Margen in seiner Geschäftsregion Lateinamerika, gestützt von Verbesserungen in Brasilien, Kolumbien, Mexiko und Venezuela. Auch in der östlichen Hemisphäre werden im Jahr 2012 Verbesserungen erwartet, mit positiven Impulsen aus Europa und Russland sowie einer fortgesetzten Erholung in der Geschäftsregion Nahost/Nordafrika/Asien-Pazifik. In der zweiten Hälfte des Jahres 2012 dürften das Auslaufen ungünstiger Verträge und neue Verträge mit besseren Bedingungen und Preisen positiv zum Ergebnis beitragen. Für 2012 gehen wir derzeit von einem effektiven Steuersatz von etwa 35 Prozent aus; der tatsächliche Steuersatz könnte allerdings davon abweichen.
Nordamerika
Der Umsatz stieg sequenziell um 3 Prozent und verglichen mit dem ersten Quartal 2011 um 29 Prozent. Die Produktlinien Fördersystemantriebe, Wireline und Komplettierung wiesen starke sequenzielle Umsatzwachstumsraten aus, die aber durch die rückläufigen Zahlen von der vom Erdgasmarkt beeinträchtigten Produktlinien Stimulierung, Bohrwerkzeuge und Fishing teilweise ausgeglichen wurden. Wegen des Rückgangs der Betriebsmarge um 200 Basispunkte auf 21 Prozent sank der Betriebsgewinn sequenziell um 23 Mio. US-Dollar auf 359 Mio. US-Dollar. In erster Linie war dies auf die Entwicklung in den Produktlinien Stimulierung, Bohrwerkzeuge und Fishing in den USA zurückzuführen.
Nahost/Nordafrika/Asien
Der Umsatz ging gegenüber dem Vorquartal um 70 Mio. US-Dollar bzw. 10 Prozent zurück. Dazu trugen die Produktlinien Komplettierung und Wireline sowie die erwarteten Saisoneffekte in China bei. Trotz des Umsatzrückgangs stieg der Betriebsgewinn um 14 Mio. US-Dollar bzw. 39 Prozent im Vergleich zum Vorquartal.
Europa/SSA/FSU
Der Umsatz ging sequenziell um 40 Mio. US-Dollar bzw. 7 Prozent zurück, als die gewöhnlichen Auswirkungen der Wintersaison im Nordseeraum und Russland das Ergebnis des ersten Quartals beeinträchtigten. Der Betriebsgewinn ging aufgrund der niedrigeren Aktivität und des Rückgangs der Betriebsmarge um 280 Basispunkte sequenziell um 21 Mio. US-Dollar zurück.
Lateinamerika
Der Umsatz ging gegenüber dem Vorquartal um 8 Prozent bzw. 57 Mio. US-Dollar zurück, war aber um 64 Prozent bzw. 261 Mio. US-Dollar höher als im ersten Quartal 2011. Der Betriebsgewinn sank sequenziell um 25 Mio. US-Dollar, als der Umsatz aufgrund der Budgetsaison der regionalen Betreibergesellschaften abnahm.
Liquidität und Nettoverschuldung
Die Nettoverschuldung stieg im Quartal um 317 Mio. US-Dollar an. Die Hauptgründe dafür waren eine Aufstockung des Umlaufvermögens von 155 Mio. US- Dollar sowie Kapitalinvestitionen im Umfang von etwa 483 Mio. US-Dollar, bereinigt von Aufwendungen für Lost-in-Hole-Ereignisse, die durch positive Beiträge aus dem operativen Geschäft ausgeglichen wurden.
Umklassifizierungen und nicht GAAP-konforme Kennzahlen
Nicht GAAP-konforme Ergebniskennzahlen und entsprechende Überleitungen zu den GAAP-konformen Kennzahlen wurden beigefügt, um aussagekräftige Vergleiche zwischen den gegenwärtigen Ergebnissen und den Resultaten früherer Geschäftszeiträume zu ermöglichen. Zu den nicht GAAP-konformen Finanzkennzahlen, die wir von Zeit zu Zeit präsentieren, gehören: 1) der Betriebsgewinn bzw. der Gewinn aus fortgesetzten Geschäftstätigkeiten ausschließlich bestimmter Aufwendungen oder Beträge, 2) die Rückstellung für Ertragssteuern ausschließlich separater Posten und 3) der sich daraus ergebende nicht GAAP-konforme Reingewinn und Reingewinn je Aktie. Weatherford hat die Ertragssteuerrückstellungen ohne separate Posten als eine nicht GAAP- konforme Kennzahl aufgeführt und erwartet, dies auch in Zukunft zu tun. Unseres Erachtens bietet dies den Nutzern dieser Finanzinformationen zusätzliche aussagekräftige Vergleichsmöglichkeiten zwischen den aktuellen Ergebnissen und den Resultaten früherer Perioden sowie mehr Transparenz im Hinblick auf die Ertragssteuern.
Telekonferenz
Das Unternehmen wird am 24. April 2012 um 8.30 Uhr CDT eine Telekonferenz mit Finanzanalysten abhalten, um die Ergebnisse des ersten Quartals 2012 zu erörtern. Das Unternehmen lädt die Anleger ein, sich eine Audioaufzeichnung dieser Telekonferenz anzuhören und eine Mitschrift des Gesprächs von der "Investor Relations"-Rubrik der Unternehmenswebsite unter http://www.weatherford.com herunterzuladen.
Weatherford ist ein in der Schweiz ansässiger, multinationaler Ölfelddienstleister. Das Unternehmen ist einer der weltweit größten Anbieter innovativer mechanischer Lösungen, Technologien und Dienstleistungen für die Bohr- und Fördersektoren der Öl- und Gasindustrie. Weatherford ist in mehr als 100 Ländern tätig und beschäftigt weltweit über 60.000 Mitarbeiter.
Ansprechpartner:
John H. Briscoe Chief Financial Officer Tel.: +1-713-836-4610
Karen David-Green Vice President - Investor Relations Tel.: +1-713-836-7430
Zukunftsbezogene Aussagen
Diese Pressemitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen im Sinne des US-amerikanischen Private Securities Litigation Reform Act von 1995 und solche Aussagen werden möglicherweise auch in der angekündigten Telekonferenz zur Sprache kommen. Dazu gehören Aussagen über das Niveau zukünftiger Erträge, Umsätze, Ausgaben, Margen, Investitionen, Veränderungen des Umlaufvermögens, Cashflows, Steueraufwendungen, effektive Steuersätze und Reingewinne sowie die Aussichten des Ölfelddienstleistungsgeschäft im Allgemeinen und unseres Geschäfts im Besonderen. Darüber hinaus sind jegliche Aussagen über die laufenden Bemühungen zur Behebung der bedeutenden Mängel im Bereich unserer internen Kontrollen über die Ertragssteuerbilanzierung zukunftsbezogen. In einer zyklusabhängigen Branche und angesichts der gegenwärtigen gesamtwirtschaftlichen Ungewissheit ist es von Natur aus schwierig, Prognosen oder sonstige zukunftsbezogene Aussagen zu treffen. Solche Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Ansichten und Erwartungen der Unternehmensführung von Weatherford und unterliegen bedeutenden Risiken, Annahmen und Ungewissheiten.
Zu diesen gehören das Unvermögen des Unternehmens, seine internen Kontrollen umzugestalten oder zu verbessern, um bestimmte Problembereiche anzusprechen, die betrieblichen Auswirkungen von Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Einhaltung rechtlicher Auflagen oder der Prüfung, Verbesserung und Mängelbeseitigung interner Kontrollen einschließlich der Aufdeckung von Fehlverhalten, missbräuchlichen Tätigkeiten oder der Umgehung interner Kontrollen, Schwierigkeiten bei der Kontrolle von Kosten, darunter die Kosten von Angelegenheiten im Zusammenhang mit der Einhaltung rechtlicher Auflagen oder der Prüfung, Verbesserung und Mängelbehebung interner Kontrollen, die Auswirkungen von Veränderungen der Unternehmensführung oder des Personalbestands sowie die Auswirkungen globaler politischer, ökonomischer und marktwirtschaftlicher Bedingungen auf die voraussichtlichen Ergebnisse des Unternehmens, die Möglichkeit, dass das Unternehmen nicht in der Lage ist, die erwarteten Umsätze aus gegenwärtigen und zukünftigen Verträgen zu realisieren, die Auswirkungen von Wechselkursschwankungen auf die Geschäfte des Unternehmens, die Fähigkeit des Unternehmens, Personalkosten einzusparen, die Kosten und die Erhältlichkeit von Rohstoffen, die Fähigkeit des Unternehmens, seine Lieferkette und Geschäftsprozesse zu unterhalten, die Fähigkeit des Unternehmens, neue Technologien zu kommerzialisieren, die Frage, ob das Unternehmen die Vorteile der Rückführung seiner zuvor in Bermuda ansässigen Muttergesellschaft in die USA realisieren kann, die Fähigkeit des Unternehmens, die erwarteten Vorteile seiner Übernahmen und Veräußerungen zu realisieren, die Auswirkungen eines Abschwungs innerhalb seiner Branche auf den Bilanzwert seiner Goodwill-Position, die Auswirkungen von Witterungsbedingungen auf die Tätigkeiten des Unternehmens, die Auswirkungen der Preise von Öl und Erdgas sowie der weltweiten Wirtschaftsbedingungen auf die Bohraktivitäten, die Auswirkungen von Turbulenzen an den Kreditmärkten auf die Fähigkeit des Unternehmens, sich mit Zins- und Wechselkursswaps gegen seine Risiken abzusichern, das Resultat laufender behördlicher Ermittlungen, darunter die Untersuchung der Umstände im Zusammenhang mit der bedeutenden Schwäche des Unternehmens im Bereich seiner internen Kontrollen über die Ertragssteuerbilanzierung seitens der US-Börsenaufsicht SEC, das Resultat laufender Rechtsverfahren, darunter Aktionärsklagen im Zusammenhang mit der bedeutenden Schwäche des Unternehmens im Bereich seiner internen Kontrollen über die Ertragssteuerbilanzierung und der rückwirkenden Neufassung früherer Geschäftsberichte, zukünftige Preisniveaus von Rohöl und Erdgas, die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen, das Preisniveau unserer Produkte und Dienstleistungen, die Auslastung unserer Betriebsanlagen, die Effektivität unserer Lieferkette, witterungsbedingte Unterbrechungen und andere betriebliche und außerbetriebliche Risiken, die in unserem aktuellsten Formblatt 10-K und anderen Mitteilungen an die US-amerikanische Securities and Exchange Commission dargelegt werden. Falls ein oder mehrere dieser Risiko- und Unsicherheitsfaktoren eintreten oder sich zugrunde liegende Annahmen als unzutreffend erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse maßgeblich von den Darstellungen unserer zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Wir verpflichten sich in keiner Weise zur Aktualisierung oder Korrektur zukunftsbezogener Aussagen infolge neuer Informationen, zukünftiger Ereignisse oder sonstiger Umstände, insoweit dies nicht unter US-amerikanischen Wertpapiergesetzen erforderlich ist. (Ad hoc vom 27.04.2012) (27.04.2012/ac/n/a)
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