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AMAG Austria Metall-Aktie: neuerliches Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2011


29.02.2012
Ad hoc

Ranshofen (www.aktiencheck.de) - Ad hoc-Mitteilung der AMAG Austria Metall AG (ISIN AT00000AMAG3 / WKN A1JFYU):

Highlights

Jahresabschluss 2011

- Ergebnisse des Geschäftsjahres 2011 jeweils auf Rekordniveau
- EBITDA von 150 Mio. EUR (+8%)
- EBIT von 104 Mio. EUR (+10%)
- Ergebnis nach Steuern von 88 Mio. EUR (+16%)

- Solide Kapitalstruktur (Eigenkapitalquote: 62%) und Finanzierungsstruktur (Gearing 2,5%) als Eckpfeiler für Wachstumsstrategie und Dividendenpolitik
- Dividendenvorschlag von 0,75 EUR/Aktie zuzüglich eines einmaligen Bonus von 0,75 EUR/Aktie ergibt 1,5 EUR/Aktie

Großinvestition
- Zum Ausbau des Standortes Ranshofen wurde eine Großinvestition in Höhe von etwa 220 Mio. EUR beschlossen
- Großinvestition umfasst neues Warmwalzwerk, Ausbau der bestehenden Plattenfertigung sowie der Gießereikapazitäten
- Erhöhung der Walzkapazität in einem ersten Schritt um 50% auf 225.000 Tonnen/Jahr

AMAG-Gruppe in Zahlen

in Mio. EUR GJ 2011/ GJ 2010*)/ Veränd. in %/ Q4 2011/ Q4 2010*)/ Veränd. in %


Externer Absatz (in 1.000 Tonnen) 322,7/ 318,4/ 1%/ 60,5/ 58,8/ 3%
Umsatzerlöse 813,1/ 728,0/ 12%/ 185,5/ 180,3/ 3%
EBITDA 149,7/ 139,0/ 8%/ 25,1/ 30,7/ (18%)
EBIT 103,6/ 93,8/ 10%/ 12,9/ 19,4/ (33%)
Ergebnis nach Ertragsteuern 88,1/ 75,7/ 16%/ 12,2/ 16,9/ (28%)

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 104,5/ 75,4/ 39%/ 27,2/ 9,1/ 198%
Cashflow aus Investitionstätigkeit (43,5)/ (43,5)/ 0%/ (13,9)/ (16,6)/ (16%)

Eigenkapital 542,6/ 514,2/ 6%
Gearing 2,5%/ (1%)
Nettofinanzverschuldung1) (13,0)/ 4,7/ -

Mitarbeiter2) 1.422/ 1.175/ -

*) die angeführten Vergleichswerte für das Jahr 2010 beziehen sich auf die AMAG Holding GmbH und ihre Tochtergesellschaften
1) Die Nettofinanzverschuldung errechnet sich aus dem Saldo von liquiden Mitteln und Finanzforderungen abzüglich Finanzverbindlichkeiten
2) Durchschnittliches Leistungspersonal (Full time equivalent) inklusive Leihpersonal, ohne Lehrlinge. Beinhaltet im Jahr 2011 erstmalig den 20%igen Personalanteil der Beteiligung an der Elektrolyse Alouette (196 Mitarbeiter)

AMAG erzielt 2011 neuerliches Rekordergebnis


Die AMAG-Gruppe steigerte im Jahresvergleich den Umsatz um 11,7% von 728,0 Mio. EUR in 2010 auf 813,1 Mio. EUR in 2011. Diese erfreuliche Entwicklung war insbesondere auf den durchschnittlich gestiegenen Aluminiumpreis und den Absatz von Produkten mit höherer Wertschöpfung zurückzuführen. Das externe Absatzvolumen legte trotz der Auslastung nahe am Kapazitätslimit um 1,3% auf 322.700 t zu. Der Umsatz des vierten Quartals 2011 betrug 185,5 Mio. EUR und lag vor allem durch die höhere Absatzmenge im Segment Metall sowie die höheren Preise aufgrund des gestiegenen Spezialitätenanteiles um 3% über dem Niveau des Vorjahresquartals.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) der Gruppe erhöhte sich um 7,7% von 139,0 Mio. EUR in 2010 auf 149,7 Mio. EUR in 2011. Die EBITDA-Marge blieb auf hohem Niveau, sank aber bedingt durch die höheren Umsatzerlöse von 19,1% auf 18,4%. Im Abschlussquartal wurde ein EBITDA von 25,1 Mio. EUR (4. Quartal 2010: 30,7 Mio. EUR) erwirtschaftet.

Im Geschäftsjahr 2011 steuerte das Segment Metall 73,6 Mio. EUR (49,1%) zum Gruppen-EBITDA bei, das Segment Gießen 7,5 Mio. EUR (5,0%), das Segment Walzen 66,7 Mio. EUR (44,6 %) und das Segment Service 1,9 Mio. EUR (1,3%).

Das Betriebsergebnis (EBIT) der AMAG-Gruppe betrug 2011 103,6 Mio. EUR nach 93,8 Mio. EUR im Jahr 2010. Die korrespondierende EBIT-Marge betrug 12,7% im abgelaufenen Jahr nach 12,9% im Vorjahr.

Das Konzernergebnis nach Steuern stieg von 75,7 Mio. EUR auf 88,1 Mio. EUR, ein Plus von 16,4%.

Die Kapitalstruktur zum 31.12.2011 war mit einer Eigenkapitalquote von 62% sehr solide. Mit einer Nettofinanzverschuldung von nur -13,0 Mio. EUR bzw. einem Gearing von 2,5% ist die AMAG für den beschlossenen Wachstumskurs gut gerüstet.

Die AMAG erwirtschaftete 2011 einen operativen Cashflow von 104,5 Mio. EUR (2010: 75,4 Mio. EUR, +38,6%). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im Vorjahresvergleich unverändert bei 43,5 Mio. EUR.

Details zu den Ergebnissen der drei Segmente finden sich im Geschäftsbericht 2011 auf der Webseite unter www.amag.at - Investor Relations - Finanzberichte.

Dividende

Aufgrund des sehr zufriedenstellenden Ergebnisses 2011 hat der Vorstand beschlossen, der Hauptversammlung am 16. Mai 2012 eine Dividende von 0,75 EUR/Aktie zuzüglich eines einmaligen Bonus von 0,75 EUR/Aktie, das sind 1,50 EUR/Aktie, vorzuschlagen. Der Dividendenvorschlag wurde vom Aufsichtsrat gebilligt.

Die vorgeschlagene Dividende entspricht einer Ausschüttungsquote von 60% bzw. einer Dividendenrendite von 9,3% (bezogen auf den Jahresdurchschnittskurs von 16,19 EUR/Aktie).

Die zukünftige Dividendenpolitik der AMAG bleibt mit einer geplanten Ausschüttungsquote von 20 bis 30% des Konzernergebnisses nach Steuern unverändert aufrecht.

Ausblick für das Jahr 2012

Der Ausblick 2012 für die AMAG-Gruppe ist durch die makroökonomischen Entwicklungen und die damit verbundene erhöhte Volatilität auf den Absatz- und Beschaffungsmärkten mit Unsicherheit verbunden. Der gute Auftragseingang der letzten Monate des Jahres 2011 sowie zu Jahresbeginn 2012, der hohe Auftragsstand und die absehbar positive Entwicklung des Aluminiumverbrauches, lassen den Vorstand mit vorsichtigem Optimismus in das Jahr 2012 blicken.

Aufsichtsrat gibt grünes Licht für Großinvestition in Ranshofen

Die Großinvestition umfasst ein neues Warmwalzwerk sowie die Erweiterung der bestehenden Kapazitäten für die Produktion von Aluminiumplatten und der Gießerei. Das neue Warmwalzwerk ermöglicht die Fertigung von Walzprodukten größerer Breiten und Dicken und erhöht die Kapazität von derzeit 150.000 Tonnen/Jahr auf etwa 225.000 Tonnen/Jahr im Jahr 2015 (+50%). Das Investitionsvolumen beträgt etwa 220 Mio. EUR. (Ad hoc vom 28.02.2012) (29.02.2012/ac/n/a)




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