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Julius Bär: Konzerngewinn in 2011 gesunken 06.02.2012
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die schweizerische Julius Bär Gruppe AG (ISIN CH0102484968 / WKN A0YBDU) gab am Montag bekannt, dass ihr Konzerngewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunken ist, während die verwalteten Vermögen unverändert geblieben sind.
Wie die führende Private Banking-Gruppe der Schweiz mitteilte, ging das Total der Kundenvermögen per Ende 2011 um 3 Prozent auf 258 Mrd. Schweizer Franken (CHF) zurück. Die verwalteten Vermögen betrugen zum Jahresende 170 Mrd. CHF, nahezu unverändert zum Vorjahr. Der Betriebsertrag sank um etwas über 2 Prozent auf 1,75 Mrd. CHF. Zusammen mit dem erwähnten Rückgang der durchschnittlich verwalteten Vermögen von 2 Prozent resultierte daraus eine Bruttomarge von 104,5 Basispunkten, nach 105,1 Basispunkten im Jahr 2010. Der adjustierte Geschäftsaufwand stieg um 7 Prozent auf 1,28 Mrd. CHF, hauptsächlich als Folge der Einigung zwischen deutschen Behörden und Julius Bär, die am 14. April 2011 zu einer einmaligen Zahlung von 50 Mio. Euro führte. Ohne diese Zahlung wäre der zugrunde liegende Geschäftsaufwand lediglich um 2 Prozent auf 1,21 Mrd. CHF gestiegen, hieß es.
Einschließlich der einmaligen Zahlung an Deutschland reduzierte sich der adjustierte Gewinn vor Steuern um 21 Prozent auf 474 Mio. CHF. Die entsprechenden Ertragssteuern gingen um 26 Prozent auf 73 Mio. CHF zurück, was einer Steuerquote von 15,4 Prozent entspricht. Daraus resultierten ein um 21 Prozent tieferer adjustierter Konzerngewinn von 401 Mio. CHF und ein um 19 Prozent niedrigerer adjustierter Gewinn pro Aktie (EPS) von 1,98 CHF. Unter Ausklammerung der Zahlung an Deutschland nahm der zugrunde liegende Gewinn vor Steuern um 11 Prozent auf 539 Mio. CHF ab. Der zugrunde liegende Konzerngewinn nahm um 10 Prozent auf 452 Mio. CHF ab und der zugrunde liegende Gewinn pro Aktie (EPS) um 9 Prozent auf 2,23 CHF.
Der Verwaltungsrat wird der Ordentlichen Generalversammlung vom 11. April 2012 eine unveränderte ordentliche Dividende von 0,60 CHF pro Aktie vorschlagen. Um einerseits einen Teil des Überschusskapitals direkt den Aktionären zurückzuzahlen und andererseits von der aktuellen Schweizer Steuergesetzgebung zu profitieren, schlägt der Verwaltungsrat der Ordentlichen Generalversammlung zudem eine Sonderdividende von 0,40 CHF pro Aktie vor. Zusätzlich hat sich der Verwaltungsrat für ein neues Aktienrückkaufprogramm im Umfang von maximal 500 Mio. CHF ausgesprochen, das über die nächsten zwei Jahre flexibel ausgeführt werden kann.
Die Aktie der Julius Bär Gruppe notiert derzeit bei 37,01 CHF (-2,22 Prozent). (06.02.2012/ac/n/a)
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