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UBS überarbeitet Strategie- und Kapitalpläne, definiert neue Finanzziele 18.11.2011
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die schweizerische Großbank UBS AG (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) informierte am Donnerstag - nach Abschluss einer gemeinsamen Strategieüberprüfung durch Verwaltungsrat und Konzernleitung - ihre Aktionäre über die zukünftige Stoßrichtung.
Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, werden Wachstum und Erfolg von UBS angetrieben durch ihre seit langem führende Position im Wealth-Management-Geschäft, dessen Einheiten zusammen insgesamt nahezu 1.400 Mrd. Schweizer Franken (CHF) verwaltete Vermögen ausweisen. UBS plant, ihre führende Stellung in der Schweiz, im asiatisch-pazifischen Raum sowie in den Schwellenmärkten auszudehnen und auf den Fortschritten bei der erfolgreichen Umsetzung innerhalb Wealth Management Americas aufzubauen.
Den Angaben zufolge ist das führende Privat- und Firmenkundengeschäft von UBS in der Schweiz für den Erfolg des Konzerns zentral. UBS beabsichtigt, ihren Marktanteil auszubauen, indem zusätzliche Chancen im Bank- und Kreditgeschäft mit bestehenden Kunden genutzt werden. Hinzu kommen Investitionen in Technologie und Infrastruktur, um die Kapazitäten als Transaktionsbank für Kommerzkunden zu erweitern.
Die Investment Bank wird weniger komplex und mit weniger risikogewichteten Aktiven (RWAs) ausgestattet sein, und sie wird deutlich weniger Kapital beanspruchen, um nachhaltige Renditen für die Aktionäre zu erwirtschaften. Ihre kundenfokussierte Strategie konzentriert sich auf die Bedürfnisse der wichtigsten Segmente im gesamten Spektrum von Wealth-Management-, Firmen- und institutionellen Kunden sowie Staaten und Finanzsponsoren. Investiert wird in das führende Beratungs- und Kapitalmarktgeschäft der Investment Bank sowie Handels- und Speziallösungen für Kunden. Dagegen werden mehrere ihrer Geschäfte stark redimensioniert oder ganz liquidiert. Die Investment Bank wird die Zusammenarbeit mit dem Wealth-Management-Geschäft von UBS intensivieren. Der Schwerpunkt liegt dabei verstärkt auf Abwicklungs- und Beratungsdienstleistungen sowie Research-Kapazitäten, die für Wealth-Management-Kunden bereitgestellt werden.
Global Asset Management wird weiterhin Anlagedienstleistungen für institutionelle Kunden erbringen und dazu ihre breit abgestützten Anlagekompetenzen nutzen. Das Geschäft mit Wholesale-Drittparteien soll ausgebaut werden, basierend auf den etablierten Stärken in Asien/Pazifik und in der Schweiz, und das Serviceangebot für Wealth-Management-Kunden von UBS soll ebenfalls erweitert werden.
Wie weiter mitgeteilt wurde, bildet die starke Kapital-, Liquiditäts- und Finanzierungsposition von UBS die Basis ihrer Strategie. UBS ist entschlossen, ihre Stellung als eine der weltweit bestkapitalisierten Banken beizubehalten. Anvisiert wird eine Eigenkapitalquote (Tier 1 Common Equity) gemäß Basel III von 13 Prozent. UBS ist zuversichtlich, eine Eigenkapitalrendite zwischen 12 und 17 Prozent erreichen zu können. Das Management wird vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2011 eine Dividende von 0,10 CHF pro Aktie auszuschütten. Anschließend soll ein Programm zur progressiven Kapitalrückführung an die Aktionäre implementiert werden.
Die Aktie der UBS notiert aktuell an der Heimatbörse mit einem Plus von 0,57 Prozent bei 10,55 CHF. (18.11.2011/ac/n/a)
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