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OMV: Rumänische Tochter im Visier der Kartellbehörden 16.11.2011
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Die zum österreichischen Ölkonzern OMV AG (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) gehörende rumänische Tochter OMV Petrom SA (OMV Petrom) ist in ins Visier der rumänischen Kartellbehörden geraten.
Wie aus einer am Dienstagabend veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, habe OMV Petrom eine Stellungnahme der rumänischen Wettbewerbsbehörde bezüglich eines mutmaßlichen kartellrechtlichen Vergehens im Rahmen der Rücknahme des Tankstellenprodukts Eco Premium (mit Bleiersatzstoffen versehenes Benzin) vom rumänischen Treibstoffmarkt erhalten. Die Untersuchungsergebnisse der Wettbewerbsbehörde, einschließlich möglicher Strafzahlungen, werden in einer endgültigen Entscheidung, nach Erhalt der Stellungnahme von OMV Petrom und nach einer Anhörung der involvierten Unternehmen bei der Wettbewerbsbehörde, dargelegt werden.
Gemäß den Bestimmungen des Kartellrechts kann eine Strafzahlung bis zu maximal 10 Prozent des Umsatzes betragen.
OMV Petrom vertritt die Ansicht, dass die erhobenen Anschuldigungen nicht gerechtfertigt sind und wird alle erforderlichen Maßnahmen ergreifen um sicherzustellen, dass ihre Position in der Entscheidung der Wettbewerbsbehörde korrekt dargestellt wird. Nach Aussage des Konzerns wurde Eco Premium aufgrund umweltbedingter und ökonomischer Erwägungen unter Berücksichtigung der Interessen der Konsumenten vom Markt genommen. Nach Angaben des Konzerns hatte der Kraftstoff zum Zeitpunkt des mutmaßlichen Vergehens einen Marktanteil von rund 2 Prozent auf dem rumänischen Treibstoffmarkt.
OMV hält 51,01 Prozent der Anteile an OMV Petrom.
Die Aktie von OMV notiert aktuell mit einem Minus von 0,86 Prozent bei 23,69 Euro. (16.11.2011/ac/n/a)
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