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ABB will 2011 bis 2015 schneller als die Märkte wachsen 04.11.2011
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Der schweizerische Mischkonzern ABB Ltd. (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) meldete am Freitag, dass er davon ausgeht, zwischen 2011 und 2015 schneller als seine Märkte zu wachsen. Hierfür werde der Schwerpunkt auf Sektoren gelegt werden, in denen ABB mit seinem kombinierten Portfolio aus Energie- und Automationstechnik einen Wettbewerbsvorteil erzielen könne. Zudem werde eine bessere Marktdurchdringung in entwickelten und aufstrebenden Märkten angestrebt. Das Unternehmen werde sich zudem stärker auf veränderte Kundenbedürfnisse und makroökonomische Trends ausrichten.
Wie ABB in seiner neuen Fünf-Jahres-Strategie mitteilte, soll mit konsequenter Kostenkontrolle sowie Produktivitätssteigerungen und dem zielgerichteten Ausbau des Service- und Softwaregeschäfts eine erhöhte Ertragskraft erzielt werden. Das Unternehmen strebt jährliche Produktivitätssteigerungen an, die 3 bis 5 Prozent der Umsatzkosten entsprechen. "Wir haben in den letzten fünf Jahren trotz der historischen Wirtschaftskrise gut gewirtschaftet", sagte Joe Hogan, Vorsitzender der Konzernleitung von ABB. "Wir sind hervorragend positioniert auf Märkten, die von den wichtigsten globalen Wachstumstrends profitieren. Hierzu zählen beispielsweise die Energie- und Ressourceneffizienz, der steigende Bedarf an Energieinfrastruktur und das rasante Wachstum in den Schwellenländern."
Beim Umsatz erwartet ABB zwischen 2011 und 2015 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 7 bis 10 Prozent (organisch), verglichen mit einem geschätzten jährlichen weltweiten BIP-Wachstum von 3 bis 4 Prozent und einem Marktwachstum von insgesamt 5 bis 6 Prozent. Die in diesem Zeitraum erfolgenden Übernahmen - deren Umfang und Terminierung von den Marktbedingungen abhängig ist - haben das Potenzial, die angestrebte organische Wachstumsrate um weitere 3 bis 4 Prozentpunkte anzuheben. Der Zielkorridor für die operative EBITDA-Marge liegt bei 13 bis 19 Prozent, das organische EPS-Wachstum (CAGR) soll sich zwischen 2011 und 2015 auf 10 bis 15 Prozent belaufen, hieß es.
Kurzfristig hat ABB seinen Ausblick vom Ende des dritten Quartals bestätigt. Aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten können derzeit nur schwer Vorhersagen getroffen werden. Das niedrigere Auftragswachstum, das im dritten Quartal in den frühzyklischen Geschäftsbereichen des Unternehmens verzeichnet wurde, spiegelt das abnehmende Wirtschaftswachstum in den meisten Regionen wider. Vor diesem Hintergrund geht das Unternehmen davon aus, dass sich das Auftragswachstum in den frühzyklischen Geschäftsfeldern ungefähr auf dem Niveau des dritten Quartals 2011 bewegen wird, bis der gesamtwirtschaftliche Ausblick wieder zuversichtlicher ausfällt.
Die Aktie von ABB notiert aktuell mit einem Plus von 1,14 Prozent bei 16,87 Schweizer Franken. (04.11.2011/ac/n/a)
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