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BNP Paribas will sich von Risiko-Assets trennen 14.09.2011
aktiencheck.de
Paris (aktiencheck.de AG) - Die BNP Paribas S.A. (ISIN FR0000131104 / WKN 887771) hat im Zuge der schwierigen Rahmenbedingungen an den internationalen Finanzmärkten Maßnahmen zur Risikoreduktion angekündigt.
Wie aus einer am Mittwoch auf der Homepage des Finanzkonzerns veröffentlichten Präsentation zu einer Investorenkonferenz hervorgeht, will der Finanzkonzern risikobehaftete Aktiva im Gesamtwert von rund 70 Mrd. Euro veräußern, was einem Abbau von rund 10 Prozent der Risiko-Assets innerhalb des Konzerns entspricht. Daneben solle auch der Bedarf an US-Dollar-Liquidität im Bereich Investmentbanking in 2012 um weitere 60 Mrd. US-Dollar reduziert werden. In der ersten Jahreshälfte konnte der Bedarf an US-Dollar-Liquidität dank der Einschränkung von Aktivitäten im Segment Capital Markets um 22 Mrd. US-Dollar reduziert werden.
Dadurch will die BNP Paribas die neuen Eigenkapitalvorgaben nach Basel III ab 2013 erfüllen.
Wie die französische Großbank weiter ausführte, hat man derzeit griechischen Staatsanleihen im Gesamtwert von rund 4 Mrd. Euro im Portfolio, wobei man hier bereits Wertberichtigungen in Höhe von 0,5 Mrd. Euro vorgenommen hatte. Auch im dritten Quartal erwartet der Finanzkonzern hier weitere Abschreibungen, wobei diese jedoch von der BNP Paribas als "beherrschbar" bezeichnet werden. Wie aus der Präsentation weiter hervorgeht, hält die BNP Paribas derzeit noch weitere Staatsanleihen aus Portugal im Gesamtwert von 1,4 Mrd. Euro sowie irische Staatsanleihen im Wert von 0,4 Mrd. Euro.
Die Aktie von BNP Paribas verliert aktuell 2,55 Prozent auf 27.18 Euro. (14.09.2011/ac/n/a)
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