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STRABAG erzielt im ersten Halbjahr positives Vorsteuerergebnis 31.08.2011
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Baukonzern STRABAG SE (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) hat am Mittwoch seine Zahlen für das abgelaufene erste Halbjahr 2011 bekannt gegeben.
Wie der Konzern am Mittwoch mitteilte, erwirtschaftete man im ersten Halbjahr 2011 eine Leistung von 6,14 Mrd. Euro, was einer Erhöhung um 17 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreswert entspricht. Bedingt durch nachteilige Witterungsverhältnisse war im Vorjahr ein erheblicher Leistungsrückgang zu verzeichnen gewesen. Dabei konnte in allen Segmenten ein Zuwachs erzielt werden. Besonders hervorzuheben sind die Anstiege im Heimatmarkt Deutschland, in Polen sowie in Skandinavien. Ebenso wie die Leistung stieg auch der konsolidierte Konzernumsatz der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2011. Er betrug 5,92 Mrd. Euro, nach 5,03 Mrd. Euro im Vorjahresvergleichszeitraum (+18 Prozent). Der Auftragsbestand befand sich auf einem im mehrjährigen Vergleich sehr hohen Niveau, lag aber mit 14,88 Mrd. Euro um 6 Prozent unter jenem per Ende Juni des Vorjahres.
Das EBITDA stieg in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2011 dank guter Ergebnisbeiträge aus Deutschland und Polen um 6 Prozent auf 197,2 Mio. Euro, obwohl im Vorjahr eine außerordentliche erfolgswirksame Aufwertung der tschechischen STRABAG Bahnbau Tochter Viamont DSP a.s. in Höhe von 24,6 Mio. Euro das EBITDA positiv verzerrte.
Erstmals in der Unternehmensgeschichte von STRABAG wurde der Break-Even im EBIT bereits im zweiten – und nicht wie gewohnt im dritten – Quartal erreicht. Das EBIT drehte somit von -10,4 Mio. Euro im Vorjahresvergleichszeitraum auf 16,7 Mio. Euro, die Marge betrug 0,3 Prozent nach -0,2 Prozent. Vor Steuern wurde ein Überschuss von 12,5 Mio. Euro erwirtschaftet, nachdem im ersten Halbjahr 2010 mit -17,1 Mio. Euro noch ein negativer Wert berichtet wurde. Unter dem Strich blieb schließlich ein Gewinn in Höhe von 8,8 Mio. Euro übrig. Auch dieses war im Vorjahr noch negativ. Während die Fremdanteilseigner im ersten Halbjahr des Vorjahres einen Verlust im Ausmaß von -1,3 Mio. Euro mitgetragen hatten, lag das den Minderheitsaktionären zustehende Ergebnis diesmal sogar bei +19,75 Mio. Euro. Daraus ergibt sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 beim Konzernverlust ein ähnliches Niveau von -10,9 Mio. Euro nach -11,5 Mio. Euro bzw. ein Ergebnis je Aktie von erneut -0,10 Euro.
Die Aktie von STRABAG notierte zuletzt in Wien bei 22 Euro (-1,57 Prozent). (31.08.2011/ac/n/a)
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