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News Corp. zieht Offerte für BSkyB zurück 13.07.2011
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Der US-Medienkonzern News Corp. (ISIN US65248E1047 / WKN A0DLJU) plant nun keine vollständige Übernahme des Satellitenfernsehanbieters British Sky Broadcasting Group plc (BSkyB) (ISIN GB0001411924 / WKN 893517) mehr.
Der Konzern, der aktuell 39 Prozent der BSkyB-Anteile hält und im März von der britischen Wettbewerbsaufsicht grünes Licht für eine komplette Übernahme erhalten hatte, hat erst am Montag ein in Aussicht gestelltes Zugeständnis im Zusammenhang mit der Transaktion widerrufen. Um die britischen Aufsichtsbehörden bezüglich der Übernahme positiv zu stimmen, hatte das Unternehmen verschiedene Zugeständnisse machen wollen, darunter der Verkauf des Nachrichtensenders Sky News.
Die jüngste Entscheidung des US-Konzerns erfolgt kurz nach einem Abhörskandal bei seiner britischen Boulevardzeitung "News of the World". Dabei sollen Mitarbeiter des Wochenblatts die Telefone von Prominenten, Angehörigen von Verbrechensopfern sowie Hinterbliebenen getöteter Soldaten angezapft haben.
Die News Corp. - das Medienimperium des US-Milliardärs Rupert Murdoch - wollte bis zuletzt für 7,8 Mrd. Britische Pfund (700 Pence je Aktie) die verbleibenden 61 Prozent an BSkyB erwerben, die sich noch nicht in ihrem Besitz befinden.
Die Aktie der News Corp. notiert in New York aktuell mit einem Plus von 1,90 Prozent bei 16,39 US-Dollar, die von BSkyB in London bei 688,50 Pence (-0,51 Prozent). (13.07.2011/ac/n/a)
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