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Swiss Re erwartet milliardenschwere Belastungen aus Naturkatastrophe in Japan 21.03.2011
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die Schweizerische Rückversicherungs-Gesellschaft AG (Swiss Re) (ISIN CH0012332372 / WKN 852246) geht in Zusammenhang mit der verheerenden Naturkatastrophe in Japan von einer milliardenschweren Schadensbelastung aus.
Wie der schweizerische Rückversicherer am Montag verkündete, rechnet er in Zusammenhang mit dem Erdbeben und dem Tsunami in Japan nach Abzug von Retrozession und vor Steuern mit eigenen Schadensbelastungen in Höhe von 1,2 Mrd. US-Dollar. Wie die Swiss Re weiter mitteilte, seien die Unsicherheiten bei dieser Schätzung "sehr groß", da sich die Berechnung der Schäden angesichts der weiterhin unsicheren Lage besonders schwierig gestalte.
Am 11. März 2011 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 9,0 das Küstengebiet vor Honshu in Japan. Das Beben verursachte starke Bodenerschütterungen in den nordöstlichen Präfekturen von Japan und löste einen Tsunami aus, der in den Küstengebieten viele Menschenleben forderte und hohe Sachschäden anrichtete. Der anschließende Ausfall des Kühlsystems im Kernkraftwerk Fukushima führte zu einer Reihe von Explosionen, die erhebliche Schäden an den Reaktoren verursachten und radioaktive Strahlen in die Umgebung freisetzten. Bei Kernkraftwerken sind Erdbeben, Feuer nach Erdbeben und Tsunami sowohl für den Sach- wie auch für den Haftpflichtbereich in Japan ausgeschlossen. Swiss Re rechnet nicht damit, dass der Vorfall im Kernkraftwerk Fukushima zu einem großen Schaden für Sach- und Haftpflichtversicherer führen werde, hieß es weiter.
Die Aktie von Swiss Re gewinnt aktuell 2,00 Prozent auf 51,00 Schweizer Franken. (21.03.2011/ac/n/a)
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