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24.04/21:55 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| CH0012005267 |
904278 |
- € |
- € |
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Novartis bestätigt Engagement in Russland, investiert 500 Mio. Dollar 20.12.2010
aktiencheck.de
Basel (aktiencheck.de AG) - Der schweizerische Pharmakonzern Novartis AG (ISIN CH0012005267 / WKN 904278) gab am Montag die Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit der Stadt St. Petersburg bekannt und bestätigte damit seine Absicht, eine neue pharmazeutische Serienproduktionsanlage im russischen St. Petersburg zu errichten.
Den Angaben zufolge ist diese Investition Teil eines Engagements in Höhe von 500 Mio. Dollar in die lokale Infrastruktur und in Kooperationsinitiativen im Gesundheitssektor, die über einen Zeitraum von fünf Jahren geplant sind. Die umfassende Partnerschaft konzentriere sich auf drei Kernbereiche: lokale Produktion, Partnerschaften in Forschung und Entwicklung (F&E) sowie Entwicklung des Gesundheitswesens. Die Unterzeichnung der Absichtserklärung untermauert die bestehenden Bemühungen des Unternehmens, Russlands führender Partner im Gesundheitssektor zu werden und dabei die staatliche Reform des Gesundheitswesens zu unterstützen, hieß es.
Laut dem Konzern wird das Werk in St. Petersburg eine moderne pharmazeutische Produktionsanlage auf dem neuesten Stand der Technik sein. Die Anlage stelle eine bedeutende Investition von Novartis in Russland dar und werde den Transfer fortschrittlichster Technologien und Fertigkeiten in die Russische Föderation ermöglichen. Nach der Fertigstellung und Zulassung für die gewerbliche Produktion sollen in dem neuen Werk sowohl hochwertige Markengenerika als auch Pharmazeutika hergestellt werden. Es dürfte eine der größten Investitionen von Novartis in die lokale Produktion sein, die letztendlich die Bedürfnisse des russischen Marktes und anderer Teile der Welt erfüllen soll. Der Baubeginn ist für 2011 geplant, und die Anlage soll etwa 1,5 Milliarden Einheiten pro Jahr produzieren.
Darüber hinaus plant Novartis, die Investitionen in F&E sowie die Kooperationen im öffentlichen Gesundheitswesen gemeinsam mit der russischen Regierung weiter auszubauen. Zu diesen Aktivitäten gehören Kooperationen mit Universitäten und Hochschulen, aber auch mit aufstrebenden russischen Privatunternehmen in unterschiedlichen Bereichen der medizinischen Wissenschaft. Das Spektrum dieser Kooperationen kann von Maßnahmen wie der Auslizenzierung von Novartis-Wirkstoffen an russische Unternehmen mit nachgewiesenen wissenschaftlichen Fähigkeiten über die Einlizenzierung und Erkundung von vielversprechenden Medikamentenkandidaten russischer Wissenschaftler und Universitäten bis hin zu Modellierungs- und Simulationstätigkeiten für klinische Studien reichen. Novartis ist aktiv in all diesen Bereichen tätig und identifiziert dabei vielversprechende Projekte für die gemeinsame Weiterentwicklung. Daneben hat sich Novartis auch dazu verpflichtet, die Investitionen in die Medikamentenentwicklung durch klinische Studien in Russland zu verdoppeln. Es wird mit der Rekrutierung von etwa 4 000 Personen bis 2013 gerechnet.
Die Aktie von Novartis schloss am Freitag mit einem Minus von 0,09 Prozent bei 56,75 Schweizer Franken. (20.12.2010/ac/n/a)
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