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Zurich Financial Services kündigt Vergleich betreffend US-Sammelklage an


07.10.2010
aktiencheck.de

Zürich (aktiencheck.de AG) - Der schweizerische Versicherungskonzern Zurich Financial Services AG (ISIN CH0011075394 / WKN 579919) gab am Donnerstag bekannt, dass er und seine vollständige Tochter Farmers Group Inc. (FGI) im Grundsatz einem vorgeschlagenen umfassenden Vergleich im Fall Fogel vs. FGI, einer am Superior Court in Los Angeles anhängigen landesweiten Sammelklage, zugestimmt haben.

Den Angaben zufolge umfasst der vorgeschlagene Vergleich alle geltend gemachten Ansprüche aus der ursprünglich im August 2003 erhobenen Klage. Die geltend gemachten Ansprüche reichen bis ins Jahr 1999 zurück. Die Klage stellt die von den Farmers Exchanges (Exchanges) bezahlten Managementgebühren in Frage. Die Exchanges bezahlen diese Managementgebühren an FGI und gewisse ihrer Tochtergesellschaften, die im Rahmen von "Policyholder Subscription Agreements" als Bevollmächtigte der Versicherungsnehmer ("Policyholder Subscribers") der Exchanges agieren. Zurich und FGI bestreiten, dass eine Grundlage für die vorgebrachten Ansprüche des Klägers hinsichtlich der von den Exchanges an FGI geleisteten Managementgebühren besteht, hieß es.


Die Bedingungen des Vergleichs sehen die Auszahlung einer Summe von 455 Mio. Dollar an bis zu 13 Millionen Versicherungsnehmer vor, die im Rahmen des Vergleichs anspruchsberechtigt sein könnten. Ein allfälliger Restbetrag würde den Exchanges vergütet, deren Eigentümer die betroffenen Versicherungsnehmer sind. Während der Plan für die Entrichtung der Zahlungen an die Bezugsberechtigten noch nicht definiert ist und die individuellen Zahlungen beträchtlich voneinander abweichen könnten, würde die geschätzte und im Mittel an einen empfangsberechtigten Versicherungsnehmer auszurichtende Zahlung 35 Dollar betragen. Zurich würde zudem Anwaltkosten der Rechtsvertreter der klagenden Partei in Höhe von bis zu 90 Mio. Dollar tragen. Als Bestandteil des Vergleichs hat der Kläger zugestimmt, die Klage zurückzuziehen und alle Ansprüche gegenüber FGI und ihrer Muttergesellschaft Zurich fallen zu lassen. Alle Bedingungen des vorgeschlagenen Vergleichs bedürfen des Abschlusses einer formellen Vergleichsvereinbarung und gerichtlicher Zustimmung.

Wie der Konzern weiter mitteilte, werden der vorgeschlagene Vergleich und alle damit verbundenen Kosten vollständig aus eigenen Mitteln finanziert. Der Vergleich und alle damit verbundenen Kosten würden weder einen Einfluss auf die Stärke von Zurichs Bilanz noch auf Zurichs kommunizierte Dividendenpolitik haben, eine attraktive und nachhaltige Dividende zu zahlen. Ein Betrag von 295 Mio. Dollar, nach Abzug von Steuern und früheren Rückstellungen, wird den Reingewinn belasten und im dritten Quartal 2010 verbucht.

Die Aktie von Zurich Financial Services notiert derzeit an der Heimatbörse bei 230,70 Schweizer Franken (-0,04 Prozent). (07.10.2010/ac/n/a)



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