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Presse: Suzuki räumt Probleme mit VW ein 04.10.2010
aktiencheck.de
Hamamatsu (aktiencheck.de AG) - Der japanische Automobil- und Motorradhersteller Suzuki Motor Corp. (ISIN JP3397200001 / WKN 857310) hat offenbar Probleme in der Partnerschaft mit dem deutschen Autobauer Volkswagen AG (ISIN DE0007664039 / WKN 766403).
Wir sind zwei Firmen, die sehr unterschiedlich sind", sagte Toshihiro Suzuki, Vorstand des japanischen Kleinwagenherstellers und ältester Sohn des Firmenpatriarchen Osamu Suzuki, am Rande des Autosalons in Paris der "Financial Times Deutschland" (Montagausgabe). "Es gibt keine Konflikte, aber konstruktive Rangeleien." Seit Ende 2009 verbindet Suzuki und VW eine Überkreuzbeteiligung. Volkswagen hatte für 1,7 Mrd. Euro 20 Prozent an dem japanischen Hersteller erworben. Suzuki kaufte im Gegenzug für 850 Mio. Euro VW-Aktien. Suzuki besitzt, was Volkswagen weitestgehend fehlt: die Kompetenz, günstige und gute Kleinwagen zu bauen. Hochattraktiv für die Wolfsburger sei außerdem, dass der Partner mit einem Absatz von rund einer Million Fahrzeugen den indischen Markt beherrscht. VW will - unter anderem mithilfe der Japaner - bis 2018 zum weltgrößten Autobauer aufsteigen. Konzernchef Martin Winterkorn hat das Ziel ausgegeben, dass VW bis dahin mindestens zehn Millionen Fahrzeuge pro Jahr verkauft. Im vergangenen Jahr waren es 6,34 Millionen.
In der Branche wird nach Angaben der Wirtschaftszeitung darüber spekuliert, dass VW und Suzuki gemeinsam einen kleinen Geländewagen bauen könnten. "Das ist noch nicht entschieden", sagte Suzuki dazu. Die beiden Unternehmen seien noch damit beschäftigt, sich aufeinander einzustellen. "Derzeit findet eine Harmonisierung der Kulturen statt." Die Japaner schätzten die Wolfsburger für ihre Technologien und "deren Abläufe. Und wie sie ihren Job machen."
Die Aktie von Volkswagen notiert aktuell mit einem Minus von 2,00 Prozent bei 84,77 Euro. Die Anteilsscheine von Suzuki notierten zuletzt in Tokio bei 1.814 Japanischen Yen (+2,42 Prozent). (04.10.2010/ac/n/a)
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