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Lafarge und STRABAG bündeln Zementaktivitäten in Zentraleuropa 25.05.2010
aktiencheck.de
Paris (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Baukonzern STRABAG SE (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) und der französische Baustoffhersteller Lafarge S.A. (ISIN FR0000120537 / WKN 850646) kündigten am Dienstag an, dass sie ihre Zementaktivitäten in mehreren zentraleuropäischen Ländern bündeln werden.
Dazu haben die beiden Unternehmen den Vertrag zur Gründung der Holding Lafarge Cement CE Holding GmbH mit Hauptsitz in Österreich heute unterzeichnet. Lafarge wird seine Zementwerke Mannersdorf (A), Retznei (A), Ci kovice (CZ) und Trbovlje (SI), STRABAG das derzeit im Bau befindliche Werk in Pécs (HU) in die Holding einbringen. Lafarge wird 70 Prozent und STRABAG 30 Prozent an dem neuen Unternehmen halten. Als Ergebnis dieser Transaktion werden sich die Verbindlichkeiten von Lafarge um 77,5 Mio. Euro reduzieren. Die gesamte jährliche Produktionskapazität von Lafarge Cement CE Holding GmbH liegt bei 4,8 Millionen Tonnen Zement. Diese Baustoffe werden in allen Ländern unter der Marke Lafarge vertrieben werden.
Die gemeinsame Bearbeitung der Märkte Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien und Ungarn soll beiden Unternehmen wesentliche Synergien im Investitions- und Kostenbereich bringen. Vorbehaltlich der Zustimmung der relevanten Kartellbehörden wird die Gesellschaft ab 1.1.2011 operativ starten. Sie wird von Lafarge vollkonsolidiert und von STRABAG at-equity konsolidiert werden.
Die STRABAG-Aktie schloss heute in Wien bei 18,08 Euro (-0,11 Prozent). Die Lafarge-Aktie ging in Paris bei 43,20 Euro (-4,50 Prozent) aus dem Handel. (25.05.2010/ac/n/a)
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