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OMV kann Gewinn im ersten Quartal deutlich steigern


07.05.2010
aktiencheck.de

Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Ölmulti OMV AG (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) gab am Freitag bekannt, dass er seinen Gewinn im ersten Quartal aufgrund des Ölpreisanstiegs deutlich steigern konnte.

Den Angaben zufolge belief sich der Periodenüberschuss nach Minderheiten auf 346 Mio. Euro, gegenüber 40 Mio. Euro im Vorjahr. Das EBIT kletterte auf 710 Mio. Euro (Vorjahr: 266 Mio. Euro) bzw. auf 694 Mio. Euro (Vorjahr: 258 Mio. Euro) vor Sondereffekten.


Das CCS EBIT vor Sondereffekten lag bei 647 Mio. Euro (Vorjahr: 340 Mio. Euro), während der CCS Periodenüberschuss vor Sondereffekten nach Minderheiten aufgrund höherer Beiträge von Beteiligungsunternehmen und einer niedrigeren Steuerquote 297 Mio. Euro (Vorjahr: 126 Mio. Euro) erreichte.

"Dank der erfolgreichen Inbetriebnahme neuer Felder, vor allem Maari (Neuseeland) und Komsomolskoe (Kasachstan), konnten wir im Laufe des Jahrs 2009 unsere Produktion kontinuierlich steigern. Das Umfeld im Downstream-Bereich hingegen blieb, speziell bei Mitteldestillaten, besonders herausfordernd und bis dato gibt es keine deutlichen Anzeichen einer Konjunkturerholung. Diese Umstände bewogen das Management, den ursprünglichen Investitionsplan für die rumänischen Raffinerien zu überarbeiten und neue Rahmenbedingungen für die zukünftige Raffinerie-Strategie von Petrom festzulegen. Im Bereich G&P entwickelten sich die einzelnen Kernprojekte wie die Nabucco Gaspipeline sowie die Gaskraftwerke in Rumänien und der Türkei kontinuierlich weiter. Die Kostenposition des Konzerns verbesserte sich weiter und wir sind auf dem besten Weg unser Ziel, die Reduktion der Produktions- und Gemeinkosten um 300 Mio. Euro bis Ende 2010, zu erreichen. Die integrierte Strategie sowie die solide Finanzstruktur von OMV erwiesen sich dabei als starker Rückhalt des Konzerns in wirtschaftlich turbulenten Zeiten", so OMV-Generaldirektor Wolfgang Ruttenstorfer.

Die Aktie von OMV notiert aktuell an der Heimatbörse mit einem Minus von 1,48 Prozent bei 25,32 Euro. (07.05.2010/ac/n/a)




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