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Lafarge kehrt dank positivem Einmaleffekt in die Gewinnzone zurück 05.05.2010
aktiencheck.de
Paris (aktiencheck.de AG) - Der Baustoffhersteller Lafarge S.A. (ISIN FR0000120537 / WKN 850646) konnte im ersten Quartal trotz nach wie vor schwieriger konjunktureller Rahmenbedingungen einen Gewinn vorweisen.
Wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Umsatz im Berichtszeitraum mit 3,28 Mrd. Euro unter dem Vorjahreswert von 3,63 Mrd. Euro. Beim operativen Gewinn wurde ein Rückgang auf 236 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem man im Vorjahresquartal hier noch einen Gewinn von 335 Mio. Euro verzeichnet hatte. Grund für das Minus von 30 Prozent beim operativen Gewinn war unter anderem das um 22 Prozent auf 299 Mio. Euro rückläufige Segmentergebnis im Bereich Zement.
Unter dem Strich verbuchte Lafarge jedoch einen Nettogewinn von 64 Mio. Euro, nachdem man im Vorjahreszeitraum noch einen Nettoverlust von 17 Mio. Euro ausgewiesen hatte. Dabei profitierte der französische Zementhersteller von positiven Einmaleffekten in Höhe von 137 Mio. Euro aus einem Beteiligungsverkauf.
Insgesamt zeigte sich Lafarge mit dem Ergebnis im ersten Quartal zufrieden, zumal der Verlauf in den ersten drei Monaten des laufenden Fiskaljahres durch die schwierigen Wetterbedingungen beeinträchtigt worden sei. Für das laufende Fiskaljahr erwartet man einen bis zu 5 Prozent höheren Zementabsatz, wobei die Impulse vor allem aus den Emerging Markets kommen dürften. In den etablierten Märkten werde erst ab Mitte des laufenden Fiskaljahres mit einem nennenswerten Absatzanstieg bei Baumaterialien gerechnet, so der Konzern.
Die Aktie von Lafarge notiert aktuell mit einem Minus von 5,35 Prozent bei 50,04 Euro. (05.05.2010/ac/n/a)
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