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Lloyds leidet unter hohen Einmalbelastungen, positiver Ausblick 26.02.2010
aktiencheck.de
London (aktiencheck.de AG) - Die britische Bankgesellschaft Lloyds Banking Group plc (ISIN GB0008706128 / WKN 871784) musste im abgelaufenen Fiskaljahr aufgrund hoher Einmalbelastungen einen deutlichen Vorsteuerverlust ausweisen.
Wie aus einer am Freitag veröffentlichten Pressemitteilung hervorgeht, lag der Vorsteuerverlust im Gesamtjahr 2009 bei 6,30 Mrd. Britischen Pfund (GBP), nachdem man im Vorjahresquartal einen Vorsteuerverlust von 6,71 Mrd. GBP ausgewiesen hatte. Inklusive hoher akquisitionsbedingter Einmaleffekte hatte der Vorsteuergewinn bei 1,04 Mrd. GBP gelegen, nachdem man im Vorjahreszeitraum auf vergleichbarer Basis einen Vorsteuergewinn von 760 Mio. GBP ausgewiesen hatte. Beim Nettoergebnis wurde ein Anstieg auf 2,83 Mrd. GBP ausgewiesen (Vorjahr: 772 Mio. GBP).
Im Berichtszeitraum hatte der Finanzkonzern erneut unter hohen Wertberichtigungen zu leiden gehabt, die im Vorjahresvergleich um 61 Prozent auf 23,99 Mrd. GBP angestiegen waren. Die negativen Einmaleffekte gingen dabei in der zweiten Jahreshälfte gegenüber dem ersten Halbjahr um 21 Prozent zurück.
Für das Fiskaljahr 2010 erwartet Lloyds gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Ergebnisverbesserung. Dabei erwartet der Finanzkonzern eine deutlich geringere Ergebnisbelastung in Zusammenhang mit Wertberichtigungen. Dabei wurde neben einem zu erwartenden, leichten Wirtschaftsaufschwung auf die verbesserte Kapitalausstattung des Finanzkonzerns verwiesen. Nach der milliardenschweren Kapitalerhöhung im Dezember 2009 verfügt Lloyds über eine Kernkapitalquote (Core Tier I) von 8,1 Prozent.
Die Aktie von Lloyds notiert aktuell mit einem Plus von 0,18 Prozent bei 55,00 Pence. (26.02.2010/ac/n/a)
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