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Presse. Royal Bank of Scotland steht hohe Einmalbelastung ins Haus


15.02.2010
aktiencheck.de

Edinburgh (aktiencheck.de AG) - Der britischen Großbank Royal Bank of Scotland Group plc (RBS) (ISIN GB0007547838 / WKN 865142) stehen einem Medienbericht zufolge voraussichtlich hohe Einmalbelastungen in Zusammenhang mit Wertberichtigungen auf deutsche Immobilien ins Haus.

Laut einem Bericht der "Financial Times" (Montag) werde man die Wertberichtigungen voraussichtlich auf ein Immobilienportfolio mit Liegenschaften in Berlin und der Rhein/Main-Region vornehmen müssen, das zuletzt von einem Fonds der US-Bank Morgan Stanley (ISIN US6174464486 / WKN 885836) gemanagt wurde. Die britische Großbank hatte die Immobilien zuvor für 1,8 Mrd. Britische Pfund (GBP) übernommen. Laut dem Bericht dürften sich die Einmalbelastungen aus dem Immobilienportfolio auf mehrere hundert Millionen GBP belaufen.

Nach Angaben der Wirtschaftszeitung hatte die Royal Bank of Scotland die Immobilien Ende 2007 und damit in der Hochphase des europäischen Immobilienbooms erworben. Seitdem habe sich der Verkehrswert der Liegenschaften deutlich verringert, zumal die Wirtschaftskrise den Verfall der Immobilienpreise zuletzt beschleunigt hatte.

Die Aktie der Royal Bank of Scotland notiert aktuell in London mit einem Plus von 1,31 Prozent bei 31,66 Pence. (15.02.2010/ac/n/a)


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