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voestalpine kündigt Wandelschuldverschreibung 04.12.2009
aktiencheck.de
Linz (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Stahlkonzern voestalpine AG (ISIN AT0000937503 / WKN 897200) meldete am Freitag, dass er beschlossen hat, die im Juli 2005 begebenen 1,5 Prozent Wandelschuldverschreibungen 2005/2010 mit Wandlungsrecht in Aktien der voestalpine AG vollständig vorzeitig zu kündigen.
Den Angaben zufolge erfolgt die Kündigung gemäß § 5 lit. c der Bedingungen der Wandelanleihe, da aktuell der gesamte Nennbetrag der ausstehenden Schuldverschreibungen weniger als 15 Prozent, nämlich 8,6 Prozent, des Gesamtnennbetrages der Schuldverschreibungen in der Höhe von 250 Mio. Euro beträgt. Die Kündigung erfolge zum 29. Januar 2010. Die Wandelschuldverschreibungen werden am 29. Januar 2010 zum Nennbetrag zuzüglich bis zu diesem Tag aufgelaufener Zinsen zurückgezahlt, soweit die Inhaber der Schuldverschreibungen nicht bis zum Ablauf des 25. Januar 2010 von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch machen, hieß es.
Wie die Gesellschaft weiter mitteilte, geht sie aufgrund des aktuellen Kurses der voestalpine-Aktie davon aus, dass die Inhaber der Wandelschuldverschreibungen ihr Wandlungsrecht überwiegend oder vollständig ausüben werden. Die Gesellschaft beabsichtige, Wandlungen aus dem bedingten Kapital gemäß § 4 Absatz 6 der Satzung der voestalpine AG zu bedienen. Sofern sämtliche Inhaber der Anleihe von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch machen, werden bis zu 1.150.133 neue auf den Inhaber lautende Stammaktien der Gesellschaft (0,69 Prozent des Grundkapitals) ausgegeben werden, so voestalpine.
Die Aktie von voestalpine notierte gestern in Wien zuletzt mit einem Minus von 1,55 Prozent bei 24,77 Euro. (04.12.2009/ac/n/a)
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