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Renault einigt sich mit Russian Technologies und Troika Dialog auf AVTOVAZ-Restrukturierung 27.11.2009
aktiencheck.de
Boulogne-Billancourt (aktiencheck.de AG) - Der französische Automobilhersteller Renault S.A. (ISIN FR0000131906 / WKN 893113) meldete am Freitag, dass er mit Russian Technologies und Troika Dialog ein Abkommen zur Restrukturierung des angeschlagenen russischen Autobauers AVTOVAZ geschlossen hat. Renault hält 25 Prozent der Anteile an AVTOVAZ.
Den Angaben zufolge haben sich die Anteilseigner von AVTOVAZ auf Maßnahmen zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens verständigt, darunter die Restrukturierung der Verbindlichkeiten, ein neuer Produktplan sowie ein Investmentplan. Mit den Maßnahmen soll ermöglicht werden, dass das Togliatti-Werk bis 2015 jährlich 900.000 Fahrzeuge produzieren kann. Zudem wird angestrebt, den Marktanteil von AVTOVAZ in Russland bei 25 Prozent zu halten. Schließlich sollen die Exportaktivitäten weiterentwickelt werden.
Im Rahmen des Plans, der die Kosten senken und für Wachstum sorgen soll, wird die russische Regierung ihre finanzielle Unterstützung für AVTOVAZ von 25 auf 75 Mrd. Rubel (1,67 Mrd. Euro) erhöhen. Renault wird indes 240 Mio. Euro in Form von Technologietransfers, Produktionsmaschinen, Ausrüstung und Know-how beisteuern, um AVTOVAZ damit bei der Produktion neuer Fahrzeuge auf Basis der BO (Logan)-Plattform zu unterstützen. Renault wird dem Unternehmen zudem bei der Enzwicklung eines neuen Einstiegsmodells helfen, um den Lada Classic zu ersetzen, hieß es.
Die Aktie von Renault notiert in Paris aktuell mit einem Plus von 2,00 Prozent bei 32,19 Euro. (27.11.2009/ac/n/a)
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