|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
ABB reorganisiert Automationsdivisionen 27.11.2009
aktiencheck.de
Zürich (aktiencheck.de AG) - Die schweizerische ABB Ltd. (ISIN CH0012221716 / WKN 919730) gab am Freitag bekannt, dass sie die Aufstellung der Automationsdivisionen verändert, um sich besser auf das Kundenspektrum auszurichten. Damit sollen Wachstumschancen im Service konsequenter ausgeschöpft und die Präsenz in der diskreten Fertigungsindustrie ausgebaut werden. Zudem hilft die neue organisatorische Ausrichtung, Chancen aus der wachsenden Nachfrage nach energieeffizienten Lösungen besser zu nutzen.
Den Angaben zufolge werden die Geschäftseinheiten der Divisionen Automationsprodukte und Robotik zum 1. Januar 2010 zu zwei neuen Divisionen zusammengefasst: Industrieautomation und Antriebe sowie Niederspannungsprodukte. Die Division Prozessautomation bleibe in der jetzigen Form bestehen und werde lediglich um das Instrumentierungsgeschäft der Division Automationsprodukte ergänzt.
Wie der Mischkonzern erklärte, umfasst die neue Division Niederspannungsprodukte Geschäftsbereiche, die hauptsächlich Niederspannungsprodukte mit geringerem Wartungsbedarf für den Verkauf an Großhändler, Original Equipment Manufacturer (OEMs) und Systemintegratoren produzieren. Die Division erzielte 2008 mit rund 19.000 Mitarbeitern einen Pro-Forma-Umsatz von 4,8 Mrd. Dollar.
Die neue Division Industrieautomation und Antriebe umfasst Produkte und Systeme, die in der diskreten Fertigungsindustrie zur Anwendung kommen (z.B. Roboter und Programmable Logic Controller, PLCs) und in Fabriken für Antrieb sorgen (Motoren und Antriebe). All diese Produkte helfen den Kunden, die Produktivität und Energieeffizienz ihrer Anlagen zu steigern. Zudem hält die Division ein breit gefächertes Angebot für den Sonnen- und Windenergiesektor und die Bahnindustrie bereit. Diese Produkte werden an hauptsächlich an OEMs, Systemintegratoren und direkt an Endkunden verkauft und erfordern einen intensiveren, maßgeschneiderten Service. Die Division erzielte 2008 mit ca. 19.000 Mitarbeitern einen Pro-Forma-Umsatz von 6,6 Mrd. Dollar.
Die Division Prozessautomation bleibt in der jetzigen Form bestehen und wird lediglich um das Instrumentierungsgeschäft von ABB erweitert, das zurzeit der Division Automationsprodukte angehört. Dieser Schritt wird die Prozessautomationsplattform der Division stärken, da Instrumente zur Messung von Temperaturen, Durchfluss, Druck etc. für die Optimierung von Industrieprozessen eine bedeutende Rolle spielen. Die Division erzielte 2008 mit rund 29.500 Mitarbeitern einen Pro-Forma-Umsatz von 8,4 Mrd. Dollar.
Wie der ABB-Konzern weiter mitteilte, wird er für die neue Organisation zusammen mit den kommenden Ergebnissen zum vierten Quartal Pro-Forma-Zahlen für den Auftragseingang, den Umsatz und das EBIT im Berichtszeitraum 2007 bis 2009 nennen. Zudem würden dann die mittelfristigen Finanzziele der Divisionen für 2007 bis 2011 im Hinblick auf die neue Struktur angepasst.
Die Aktie von ABB verliert derzeit 0,65 Prozent auf 18,45 Schweizer Franken. (27.11.2009/ac/n/a)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|