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Fannie Mae muss hohen Verlust ausweisen, nimmt weitere Staatshilfen in Anspruch 06.11.2009
aktiencheck.de
Washington (aktiencheck.de AG) - Der staatlich kontrollierte US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae (ISIN US3135861090 / WKN 856099) musste im dritten Quartal erneut einen deutlichen Verlust ausweisen und will weitere Staatshilfen in Anspruch nehmen.
Wie aus einer am Donnerstagabend veröffentlichten Pressemitteilung des Konzerns hervorgeht, belief sich der Nettoverlust im Berichtszeitraum auf 18,9 Mrd. Dollar, nachdem man im Vorjahreszeitraum einen Nettoverlust von 29,0 Mrd. Dollar verbucht hatte. Inklusive der Dividendenzahlungen auf die vom US-Finanzministerium gehaltenen Vorzugsaktien des Konzerns hat der Nettoverlust im Berichtszeitraum bei 19,8 Mrd. Dollar bzw. 3,47 Dollar je Aktie gelegen, nachdem im Vorjahresquartal auf vergleichbarer Basis ein Verlust von 29,41 Mrd. Dollar bzw. 13,00 Dollar je Aktie ausgewiesen worden war. Im Berichtszeitraum hatte der Hypothekenfinanzierer erneut unter den schwierigen Rahmenbedingungen an den US-Immobilien- und Hypothekenmärkten zu leiden und musste diesbezügliche Einmalbelastungen in Höhe von 22,0 Mrd. Dollar ausweisen.
Wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht, beantragt Fannie Mae weitere Staatshilfen in Höhe von 15,0 Mrd. Dollar. Bereits in den beiden ersten Quartalen des laufenden Fiskaljahres hatte der stark insolvenzgefährdete Konzern staatliche Hilfen in Höhe von 19 Mrd. Dollar bzw. 10,7 Mrd. Dollar in Anspruch genommen.
Die Aktie von Fannie Mae verlor im nachbörslichen Handel 9,82 Prozent auf 1,01 Dollar. (06.11.2009/ac/n/a)
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