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Strabag kann operatives Ergebnis steigern, Prognosen bestätigt


31.08.2009
aktiencheck.de

Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Baukonzern Strabag SE (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) hat am Montag die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr 2009 veröffentlicht und im Anschluss die Prognosen für das Gesamtjahr bestätigt.

Demnach habe sich die Gesamtleistung in den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres gegenüber dem Vorjahreswert um 6 Prozent auf 5,61 Mrd. Euro erhöht. Beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wurde ein Verlust von 11,1 Mio. Euro verzeichnet, nach einem Minus von 28,4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Dabei konnte der Konzern eigenen Angaben zufolge unter anderem von verbesserten Ergebnissen im deutschen Hoch- und Ingenieurbau sowie der höheren Nachfrage im polnischen Verkehrswegebau profitieren.


Beim Konzernergebnis nach Anteilen Dritter wurde ein Verlust von 23,4 Mio. Euro ausgewiesen, nachdem im Vorjahreshalbjahr hier noch ein Gewinn von 1,0 Mio. Euro zu Buche gestanden hatte. Dabei hatte Strabag vor allem unter einem deutlich verschlechterten Finanzergebnis zu leiden gehabt.

Trotz des Ergebnisrückgangs im ersten Halbjahr zeigte sich Vorstandschef Dr. Hans Peter Haselsteiner optimistisch, die Prognose für das Gesamtjahr einhalten zu können: "Wie vor drei Monaten ist der Vorstand auch zur Jahresmitte der Meinung, dass wir das laufende Jahr - begünstigt durch Konjunkturprogramme der Regierungen - voraussichtlich auf Vorjahresniveau abschließen werden. Mit einer Leistung von über 5,6 Mrd. Euro im ersten Halbjahr 2009 sind wir auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Es gibt auch keine Anzeichen dafür, dass sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wesentlich von jenem des Jahres 2008 unterscheiden sollte. Gleichwohl bleiben wir bei unserer Einschätzung, dass sich das Klima im Bausektor in den kommenden Jahren verschlechtern wird, STRABAG SE aber gestärkt aus der erwarteten Baukrise hervorgehen könnte."

Die Aktie von Strabag kann derzeit in Wien 1,13 Prozent auf 22,45 Euro.
(31.08.2009/ac/n/a)




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