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Presse: General Motors - Berlin droht Blamage bei Opel 24.08.2009
aktiencheck.de
Detroit (aktiencheck.de AG) - Der US-Automobilhersteller General Motors (GM) - heute Motors Liquidation Co. (ISIN US62010A1051 / WKN A0X900) - lässt die Bundesregierung laut einem Pressebericht auflaufen.
Wie die "Financial Times Deutschland" (FTD) am Montag berichtet, hat der GM-Verwaltungsrat beschlossen, Alternativen zum Verkauf der Tochter zu prüfen - bis hin zu den Folgen einer Insolvenz. Zuvor hatte Berlin erfolglos Druck auf das GM-Management ausgeübt, endlich der Veräußerung von Opel an ein Konsortium aus dem Zulieferer Magna International Inc. (ISIN CA5592224011 / WKN 868610) und der russischen Sberbank zuzustimmen, hieß es.
Laut der Zeitung droht der deutschen Politik wenige Wochen vor der Bundestagswahl damit eine Blamage. Seit Monaten arbeite die Große Koalition an einer Übernahme der deutschen Traditionsmarke durch einen Investor. Dabei hätten sich Bund und Länder eindeutig auf die Seite von Magna und der Sberbank geschlagen.
Den Angaben zufolge will Deutschland den Kauf mit staatlichen Garantien von rund 4,5 Mrd. Euro absichern. Eine Offerte des Finanzinvestors RHJ International (ISIN BE0003815322 / WKN A0D9K0) würden Bund und Länder jedoch ablehnen, obwohl der Ripplewood-Ableger nur Bürgschaften von 3 bis 3,8 Mrd. Euro reklamiere.
Wie die "FTD" weiter berichtet, gibt es in Teilen der GM-Führung jedoch nach wie vor eine große Ablehnung gegenüber Magna/Sberbank. Dabei sehe man vor allem zwei Probleme: Bei einem Zuschlag für Magna würde Detroit die Kontrolle über Opel verlieren. Zudem fürchte GM Konkurrenz auf dem russischen Markt.
Die Aktie der Motors Liquidation Co. schloss am Freitag bei 0,80 Dollar. (24.08.2009/ac/n/a)
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