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Presse: Magna - Opel-Übernahme wird teurer als bisher bekannt


04.06.2009
aktiencheck.de

Aurora (aktiencheck.de AG) - Aktuellen Presseberichten zufolge wird die Übernahme des Autobauers Opel für den neuen Investor, den österreichisch-kanadischen Automobilzulieferer Magna International Inc. (ISIN CA5592224011 / WKN 868610), teurer als bisher bekannt. Dies berichtet das "Handelsblatt" am Donnerstag in seiner Online-Ausgabe.

Nach Berechnungen der Zeitung wird die neue Gruppe Opel/Vauxhall bis zum Jahr 2018 voraussichtlich mehr als sieben Mrd. Euro Zahlungen an den bisherigen Mutterkonzern General Motors Corp. (GM) (ISIN US3704421052 / WKN 850000) leisten müssen. Demnach kassiert GM auch nach der Abkoppelung von Opel weiter allein 6,5 Mrd. Euro Lizenzgebühren. Unter Berufung auf interne Unterlagen der Bundesregierung schreibt das "Handelsblatt", dass GM seiner Ex-Tochter zwar Zugang zu allen geistigen Eigentumsrechten des insolventen US-Autobauers gewährt - Opel dafür aber weiter Lizenzgebühren zahlen muss, die lediglich für eine Übergangsphase reduziert werden.

"Das GM-Management muss sich seinen Gläubigern verantworten. Deshalb durfte es nichts verschenken. Aus amerikanischer Sicht sind Sicherungsvereinbarungen oder spätere Zahlungen an GM für die Abgabe der Opel-Anteile völlig verständlich", zitiert die Zeitung den Insolvenzanwalt Rolf-Dieter Mönning.

Die Magna-Aktie notiert derzeit in New York bei 34,59 Dollar (+8,09 Prozent). (04.06.2009/ac/n/a)


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