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austriamicrosystems legt Zahlen zum ersten Quartal 2009 vor


28.04.2009
Ad hoc

Unterpremstätten (aktiencheck.de AG) - austriamicrosystems (ISIN AT0000920863 / WKN 632638) (SWX: AMS), ein weltweit führender Entwickler und Hersteller analoger ICs für Kommunikations-, Industrie-, Medizintechnik- und Automobilanwendungen, weist im ersten Quartal einen starken Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal aus. Dies spiegelt die Auswirkungen des weltweiten Konjunkturabschwungs wider.

Der Gruppenumsatz erreichte EUR 25,4 Mio. und lag damit 38% unter dem Vorjahresquartal (EUR 41,1 Mio.). Auf Basis unveränderter Wechselkurse sank der Umsatz um 42% im Vergleich zum Vorjahr. Die Bruttogewinnmarge reduzierte sich auf 31% gegenüber 51% im Vorjahreszeitraum. Der deutliche Rückgang ist auf die erheblich niedrigere Auslastung der Waferfertigung und den damit verbundenen Anstieg der Stückkosten zurückzuführen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) im ersten Quartal war wie erwartet negativ. Der Verlust betrug EUR 8,5 Mio. nach einem Gewinn von EUR 3,7 Mio. im Vorjahreszeitraum. Darin zeigen sich die Auswirkungen der schwachen Nachfragesituation trotz erheblicher Kostenreduzierungen. Das Ergebnis nach Steuern zeigt einen Verlust von EUR 8,0 Mio. gegenüber einem Gewinn von EUR 3,2 Mio. im Vorjahreszeitraum.

Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie lag im Berichtsquartal bei CHF -1,13 / EUR -0,75 (CHF 0,47/EUR 0,30 im 1. Quartal 2008). Der Gesamtauftragsbestand ohne Konsignationslagervereinbarungen am 31. März 2009 lag bei EUR 30,6 Mio. (EUR 48,2 Mio. zum 31. März 2008).


Die schwache Geschäftsentwicklung von austriamicrosystems im ersten Quartal 2009 ist die Folge geringerer Nachfrage in den meisten Zielmärkten in einem insgesamt sehr schwierigen Marktumfeld.

Im Bereich Kommunikation sah sich austriamicrosystems mit niedrigeren Liefervolumina für seine Beleuchtungsmanagement-, Power Management- und Audio-Lösungen für Mobiltelefone und andere Endgeräte aufgrund schwächerer Ordereingänge aus den Lieferketten wichtiger OEMs konfrontiert. In der Industrieelektronik zeigte sich die Nachfrage nach Sensoren und Sensorschnittstellen weniger beständig als im vorhergehenden Quartal, während die Nachfrage bei Medizintechnikanwendungen vergleichsweise robust blieb. Der Bereich Automotive entwickelte sich weiterhin schwach ohne Anzeichen einer Verbesserung.

Dennoch bewegen sich die Design- und Entwicklungsaktivitäten bei zahlreichen Kunden aus allen Bereichen auf solidem Niveau. austriamicrosystems konnte im Berichtsquartal zudem weitere Design-Wins erzielen und neue Kunden hinzugewinnen. Hieraus werden sich 2009 jedoch noch keine bedeutenden Umsatzbeiträge ergeben. Die Auslastung der Waferfertigung ist aufgrund des fortgesetzt schwachen Auftragseingangs aus beinahe allen Märkten des Unternehmens mit unter 50% weiterhin niedrig.

Die Visibilität der Nachfrageentwicklung in den Endmärkten von austriamicrosystems zeigt zwar eine leichte Verbesserung. Sie bleibt jedoch über Märkte und Regionen hinweg weiter stark eingeschränkt. austriamicrosystems wird darum weiter aktiv Möglichkeiten zur Kostenreduktion verfolgen. Derzeit ist austriamicrosystems nicht in der Lage, Umsatz- oder Ergebniserwartungen für das Gesamtjahr 2009 zu publizieren. Für das erste Halbjahr 2009 erwartet austriamicrosystems, wie bereits zuvor bekanntgegeben, eine negative Umsatzentwicklung im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres und in Folge dessen ein negatives Betriebs-(EBIT) und Nachsteuerergebnis.

Der vollständige Quartalsbericht zum ersten Quartal 2009 einschließlich detaillierter Finanzinformationen ist auf der austriamicrosystems-Website verfügbar unter http://www.austriamicrosy stems.com/Investor/Financial-Information/Financial-Reports (Ad hoc vom 27.04.2009) (28.04.2009/ac/n/a)




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