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Presse: ING Groep muss komplettes Portfolio an Tochtergesellschaften überprüfen 07.04.2009
aktiencheck.de
Amsterdam (aktiencheck.de AG) - Der niederländische Allfinanzkonzern ING Groep N.V. (ISIN NL0000303600 / WKN 881111) muss Presseangaben zufolge auf Anweisung der EU-Kommission sein komplettes Portfolio an Tochtergesellschaften auf den Prüfstand stellen. Dabei stehe auch die Deutschland-Tochter ING-Diba zur Disposition.
Wie die "Financial Times Deutschland" am Dienstag unter Berufung auf Finanzkreise berichtet, hat der Konzern, der im vierten Quartal einen milliardenschweren Verlust erwirtschaftet hat, bisher jedoch noch nicht entschieden, welche Töchter möglicherweise verkauft werden sollen.
Laut der Zeitung steht die Überprüfung des Portfolios im Zusammenhang mit der Kapitalspritze von 10 Mrd. Euro, die ING im letzten Jahr vom niederländischen Staat erhalten hatte. Später übernahmen die Niederlande eine Abschirmung für Risikopapiere von ING im Nennwert von 27,7 Mrd. Euro. Die EU-Kommission habe diese Unterstützung zwar vorläufig genehmigt, jedoch müsse ING in den kommenden Wochen einen Restrukturierungsplan vorlegen. Die Kommission wird dabei voraussichtlich verlangen, dass ING sich zum Ausgleich für die staatliche Hilfen von werthaltigen Töchtern trennt, hieß es.
Die ING-Diba, die mit 6,7 Millionen Kunden größte Direktbank in Deutschland, gehört seit 2003 vollständig zum ING-Konzern und arbeitete in den vergangenen Jahren profitabel.
Die Aktie der ING Groep notiert derzeit in Amsterdam bei 5,34 Euro (+0,75 Prozent). (07.04.2009/ac/n/a)
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