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OMV meldet starkes Jahreserebnis 2008 25.02.2009
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische Öl- und Erdgaskonzern OMV AG (ISIN AT0000743059 / WKN 874341) meldete am Mittwoch, dass er in 2008 ein starkes Gesamtergebnis erzielt hat, wobei EBIT und Periodenüberschuss vor Sondereffekten das Vorjahrsniveau deutlich übertrafen.
Den Angaben zufolge erhöhte sich das Konzern-EBIT gegenüber 2007 um 7 Prozent auf 2,34 Mrd. Euro. Der EBIT-Beitrag von Petrom lag bei 328 Mio. Euro (-44 Prozent). Das Finanzergebnis ging vor allem aufgrund des niedrigeren At-Equity-Ergebnisses von Borealis und Petrol Ofisi und eines höheren Nettozinsaufwands zurück. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten von 1,37 Mrd. Euro lag um 13 Prozent unter dem des Vorjahres. Das EBIT vor Sondereffekten stieg um 31 Prozent auf 3,11 Mrd. Euro nach Abzug eines Netto-Sonderaufwands vor allem für Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten, das Arpechim Impairment und Personalrestrukturierungskosten. Das EBIT vor Sondereffekten von Petrom lag somit bei 980 Mio. Euro (+38 Prozent). Der Periodenüberschuss nach Minderheiten vor Sondereffekten betrug 1,74 Mrd. Euro und das bereinigte Ergebnis je Aktie nach Minderheiten lag bei 5,82 Euro (+5 Prozent). Der Umsatz wuchs um 27 Prozent auf 25,54 Mrd. Euro.
Für 2008 wird der am 13. Mai 2009 stattfindenden Hauptversammlung eine Dividende von 1,00 Euro pro Aktie (Vorjahr: 1,25 Euro pro Aktie) vorgeschlagen werden.
Für 2009 geht OMV davon aus, dass die wichtigsten Marktparameter (Ölpreis, Raffineriemargen und Euro-US-Dollar-Kurs) weiterhin eine sehr hohe Volatilität aufweisen. Trotz des starken Rohöl-Preisrückgangs (von einem Rekordhoch von 144 Dollar/bbl für Brent im Juli 2008 auf rund 40 Dollar/bbl Anfang 2009) erwartet man im ersten Halbjahr 2009 einen auf dem Niveau des Jahresanfang stabilisierenden Rohölpreis. Im zweiten Halbjahr 2009 rechnet man mit einem leicht steigenden Rohölpreis. Zudem erwartet man schwächere Raffineriemargen als 2008 sowie eine rückläufige Nachfrage und geringere Margen im Petrochemiegeschäft. Darüber hinaus geht man von leicht reduzierten Verkaufsmengen und einem Rückgang der Margen im Marketing-Geschäft aus.
Die Aktie von OMV legt in Wien momentan um 1,66 Prozent auf 19,57 Euro zu. (25.02.2009/ac/n/a)
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