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Alcoa baut 13 Prozent der weltweiten Belegschaft ab 07.01.2009
aktiencheck.de
Pittsburgh, PA (aktiencheck.de AG) - Der amerikanische Aluminiumhersteller Alcoa Inc. (ISIN US0138171014 / WKN 850206) gab am Dienstag bekannt, dass er im Rahmen von Kostensenkungsmaßnahmen angesichts der globalen Wirtschaftsschwäche rund 13 Prozent seiner weltweiten Belegschaft abbauen wird.
Den Angaben zufolge wird der Konzern bis Ende 2009 demnach mehr als 13.500 Stellen streichen. Zusätzlich fallen im Rahmen der Kürzungen auch 1.700 Contractor-Stellen weg. Darüber hinaus wird Alcoa die Produktion um weitere rund 135.000 Tonnen pro Jahr reduzieren, womit die gesamte Aluminiumproduktion um mehr als 750.000 Tonnen pro Jahr sinkt.
Wie der Konzern weiter mitteilte, will er sich von vier nicht zum Kerngeschäft gehörenden Downstream-Geschäftsbereichen trennen, darunter Electrical and Electronic Systems, Global Foil, Cast Auto Wheels und Transportation Products Europe. Die zum Verkauf stehenden Aktivitäten erwirtschafteten in 2008 Umsätze von insgesamt 1,8 Mrd. Dollar sowie einen geschätzten operativen Verlust von rund 105 Mio. Dollar nach Steuern. Die Geschäftsbereiche beschäftigen rund 22.600 Mitarbeiter an 38 Standorten.
Die Sonderbelastungen im vierten Quartal 2008 werden sich insgesamt auf 900 bis 950 Mio. Dollar nach Steuern bzw. 1,13 bis 1,19 Dollar pro Aktie belaufen. Mit dem Restrukturierungsprogramm will der Konzern jährlich rund 450 Mio. Dollar vor Steuern einsparen.
Die Investitionen in 2009 werden voraussichtlich bei 1,8 Mrd. Dollar liegen und damit um 50 Prozent unter denen des Jahres 2008, hieß es weiter.
Die Aktie von Alcoa schloss gestern an der NYSE bei 12,12 Dollar (+2,19 Prozent) und verlor nachbörslich 3,47 Prozent auf 11,70 Dollar. (07.01.2009/ac/n/a)
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