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Tiffany & Co. Umsatzrückgang


04.03.2002
Investor-Village

Tiffany steht für Tradition, Exklusivität und Gediegenheit. In den 165 Jahren seit seiner Gründung hat sich das US-Unternehmen Tiffany & Co (WKN 872811) zu einem international renommierten Juwelier und Einzelhändler für Spezialitäten entwickelt, so die Analysten von "Investor-Village".

Die in 727 Fifth Avenue angesiedelten New Yorker würden sich als Designer, Hersteller und Einzelhändler für exklusiven Schmuck, Uhren, Tafelsilber, Porzellan, Kristallglaswaren, Parfums, Sport-Trophäen, edle Schreibwaren und Accessoires bestätigen.

Hier zu Lande sei der Name Tiffany vor allem durch die im Jahre 1961 verfilmte Truman Capote-Novelle "Breakfast at Tiffany’s" ("Frühstück bei Tiffany") mit Audrey Hepburn in der Hauptrolle der Holly Golightly bekannt geworden.

In den USA sei Tiffany der Inbegriff für gut betuchte Heiratswillige: Über den Service "Bridal registry" auf der Tiffany-Homepage könnten Freunde, Verwandte und Bekannte sich über die Wünsche des Brautpaares informieren und die Geschenke online ordern. Geliefert würden alle Tiffany-Produkte in einem zartblauen Geschenkkarton mit weißer Schleife – Tiffany’s Markenzeichen.


In den vergangenen Jahren habe vor allem das Geschäft mit exklusivem Schmuck und Uhren einen großen Aufschwung genommen. Zwei der Gründe hierfür seien gewesen: Das Unternehmen baue das Angebot aus und schaffe eine größere Preisvielfalt, um den des Kundenkreis zu erweitern. Es erhöhe den Anteil an Eigenproduktionen, um Kosten und Lagerbestände unter Kontrolle zu halten.

Vergangenen Donnerstag habe Tiffany seinen Bericht für das am 31. Januar zu Ende gegangene vierte Quartal und Geschäftsjahr 2001 vorgelegt. Die Terror-Anschläge im September des letzten Jahres hätten auch beim Edel-Juwelier Spuren in der Bilanz hinterlassen. Die Auswirkungen auf das Ergebnis seien minimiert worden - dank verbesserter Bruttomargen und einer guten Kostenkontrolle.

Der Umsatz im vierten Quartal sei um 2% auf 565,76 Millionen US-Dollar gesunken. Der Nettogewinn sei ebenfalls um 2% auf 82,75 Millionen US-Dollar oder 0,55 US-Dollar je Aktie (Vorjahr 0,56) gesunken. Es hätten 0,58 US-Dollar je Aktie sein können, wäre da nicht ein Internet-Abenteuer gewesen: Tiffany habe 7,8 Millionen US-Dollar abgeschrieben, die in einen Internet-Einzelhändler investiert worden seien.

Der Umsatz im Gesamtjahr sei gegenüber 2000 um 4% auf 1,606 Milliarden US-Dollar geschrumpft. Der Nettogewinn habe sich um 9% auf 1,15 US-Dollar je Aktie (Vorjahr 1,26 US-Dollar) vermindert. Es handele sich um einen Rückgang auf hohem Niveau, denn im vorhergehenden Geschäftsjahr habe das Unternehmen Rekord-Umsätze und Gewinne erzielt.

In den vergangenen Jahren sei Tiffany ein Muster an Kontinuität beim Wachstum von Umsatz und Ertrag gewesen. Damit das Jahr 2001 ein Ausrutscher bleibe, plane Tiffany für 2002 die Fortsetzung seiner Expansion durch Eröffnung neuer Filialen in den USA, Japan und anderen wichtigen internationalen Märkten. Neuen Schwung verspreche sich das Unternehmen zudem von der Markteinführung einer neuen Exklusiv-Uhren-Kollektion.

Tiffany rechne für das laufende Geschäftsjahr mit einer schwächeren ersten Hälfte, danach aber mit einem deutlichen Umsatz-Aufschwung. Für das Gesamtjahr solle daraus ein Ergebnis je Aktie zwischen 1,20 und 1,27 US-Dollar resultieren.




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