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austriamicrosystems erwartet wegen Währungsabsicherungsgeschäften signifikant negatives Finanzergebnis 28.11.2008
aktiencheck.de
Unterpremstätten (aktiencheck.de AG) - Die austriamicrosystems AG (ISIN AT0000920863 / WKN 632638), ein weltweit führender Entwickler und Hersteller analoger ICs für Kommunikations-, Industrie-, Medizintechnik- und Automobilanwendungen, erwartet den Ausweis eines signifikant negativen Finanzergebnisses für das Geschäftsjahr 2008 aufgrund einer Belastung aus Euro/Dollar-Absicherungsgeschäften.
Der negative Effekt aus diesen Transaktionen auf das Finanzergebnis wird nach Erwartung des Unternehmens rd. 10 Mio. Euro betragen. Das EBIT für das Gesamtjahr 2008 erwartet austriamicrosystems unverändert etwa 10 Prozent unterhalb des Vorjahresniveaus. Dieser signifikant negative Effekt auf das Finanz- und Nettoergebnis des Geschäftsjahres 2008 resultiert aus der unerwartet starken Aufwertung des Dollar gegenüber dem Euro in den letzten Wochen, die gemäß IFRS-Rechnungslegungsvorschriften eine Erfassung optionsbasierter Euro/Dollar-Absicherungsgeschäfte mit einem negativen Wert in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2008 erfordert. Diese Transaktionen umfassen einen Teil der von austriamicrosystems erwarteten Dollar-Umsätze in 2009. Alle Euro/Dollar-Absicherungsgeschäfte wurden bei Niveaus zwischen Euro/Dollar 1,27 und 1,33 glattgestellt, zugleich bleibt eine Absicherung für den Fall einer Abschwächung des Dollar im Umfang dieser Transaktionen bei Niveaus zwischen Euro/Dollar 1,38 und 1,60 bestehen.
Der Ausweis dieses negativen Effekts im Finanzergebnis des Geschäftsjahres 2008 ermöglicht es austriamicrosystems jedoch, zukünftige Dollar-Umsätze im Umfang dieser Transaktionen auf Basis des zum Zeitpunkt der Umsatzentstehung gültigen Euro/Dollar-Umrechnungskurses zu buchen. Dies bedeutet einen erheblichen Vorteil für das Unternehmen, falls der Kurs des Dollar zum Euro auf gleichem oder ähnlichem Niveau wie derzeit verbleibt oder im Verlauf des Jahres 2009 weiter steigt.
Hätte das Unternehmen stattdessen Termingeschäfte abgeschlossen, müssten die von diesen Transaktionen erfassten zukünftigen Dollar-Umsätze auf Basis der beim Abschluss der Transaktionen in 2008 fixierten Euro/Dollar-Umrechnungskurse gebucht werden, wobei diese Kurse erheblich ungünstiger für das Unternehmen sein könnten als die tatsächlichen Wechselkurse zum Zeitpunkt der Umrechnung in 2009. Dies würde im Vergleich zur momentan angewandten Rechnungslegung niedrigere Euro-Umsätze aus Dollar-Umrechnung in der Zukunft ergeben, weshalb austriamicrosystems die derzeitige Situation als attraktiv beurteilt.
austriamicrosystems trägt kein weiteres Risiko aus diesen Absicherungsgeschäften bezüglich der Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2008 und zukünftige Perioden.
Die austriamicrosystems-Aktie notierte zuletzt im Frankfurter Handel 1,09 Prozent fester bei 10,21 Euro. (28.11.2008/ac/n/a)
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