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UNIQA muss Ergebnisrückgang ausweisen 27.11.2008
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Die UNIQA Versicherungen AG (UNIQA Group Austria) (ISIN AT0000821103 / WKN 928900) musste in den ersten neun Monaten angesichts der Auswirkungen der internationalen Finanzkrise einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen. Für das Gesamtjahr erwartet der österreichische Versicherungskonzern außerdem einen deutlichen Ergebnisrückgang.
Wie der Konzern am Donnerstag erklärte, verzeichnete man in den ersten neun Monaten bei den Prämieneinnahmen im Vorjahresvergleich einen deutlichen Zuwachs von 12,6 Prozent auf 4,43 Mrd. Euro. Besonders deutliche Zuwächse hatte der Versicherer dabei in den wachstumsstarken Regionen Ost- und Südosteuropas zu verzeichnen, wo die UNIQA Gruppe in den ersten drei Quartalen ihre Prämieneinnahmen um 65,9 Prozent steigern konnte. Auch das Geschäftsvolumen in Westeuropa gewann deutlich an Fahrt und erhöhte sich um 11,1 Prozent.
Beim Vorsteuerergebnis musste UNIQA einen Rückgang von 39 Prozent auf 104 Mio. Euro hinnehmen. Im Vorjahreszeitraum hatte der Versicherungskonzern bereinigt um positive Einmaleffekte aus dem Verkauf der Beteiligung am Baukonzern Strabag SE (ISIN AT000000STR1 / WKN A0M23V) einen Vorsteuergewinn von 170 Mio. Euro verzeichnet. Inklusive dieser Einmaleffekte hatte der Vorsteuergewinn im Vorjahreszeitraum um 110 Mio. Euro höher gelegen.
"In einem schwierigen Umfeld mit verstärktem Wettbewerb und einer sich abschwächenden Wirtschaftsentwicklung ist es uns gelungen das Wachstum nochmals zu steigern. Insbesondere in Ost- und Südosteuropa zeigen die Dynamisierungsprojekte ausgezeichnete Erfolge durch die wir die allgemeine Marktentwicklung zum wiederholten Male deutlich übertroffen haben. Infolge dessen stieg der Geschäftsanteil Osteuropas auf 21,7 Prozent und ist damit um rund die Hälfte höher als noch vor einem Jahr (14,7 Prozent). Mit einer weiteren Reduktion der Leistungs- und Kostenquoten ist es uns zudem gelungen unsere Position weiter zu stärken. Im versicherungstechnischen Kerngeschäft haben wir damit unser ambitioniertes Ziel erreicht. Der Ergebnisrückgang ist ausschließlich auf die Entwicklung der internationalen Kapitalmärkte in der zweiten Jahreshälfte und der dadurch reduzierten Kapitalerträge zurückzuführen", erklärte der UNIQA-Generaldirektor Dr. Konstantin Klien
"Wegen der extremen Schwankungsbreiten auf den Kapitalmärkten ist eine verlässliche Prognose für das Geschäftsjahr 2008 derzeit nicht möglich. Das Ergebnis wird vorrausichtlich deutlich unter dem Wert des Vorjahres liegen, in dem aber hohe außerordentliche Erträge aus der STRABAG Beteiligung inkludiert waren. Da eine Stabilisierung und eine Kompensation der bisherigen Entwicklungen auf den Kapitalmärkten nicht absehbar sind, haben wir auch entschieden, unsere mittelfristige Prognose für 2010 bis auf weiteres außer Kraft zu setzen", erklärte Klien.
Die Aktie von UNIQA notiert in Wien mit einem Minus von 2,68 Prozent bei 16,35 Euro. (27.11.2008/ac/n/a)
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