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Merck & Co. meldet Gewinnrückgang, kündigt weitere Stellenstreichungen an 22.10.2008
aktiencheck.de
Whitehouse Station, NJ (aktiencheck.de AG) - Der US-Pharmakonzern Merck & Co. Inc. (ISIN US5893311077 / WKN 851719) musste im dritten Quartal aufgrund von restrukturierungsbedingten Einmaleffekten einen Gewinnrückgang ausweisen.
Wie der Konzern am Mittwoch erklärte, lag der Nettogewinn im Berichtszeitraum bei 1,09 Mrd. Dollar bzw. 51 Cents je Aktie, nach einem Nettogewinn von 1,53 Mrd. Dollar bzw. 70 Cents je Aktie im Vorjahreszeitraum. Ohne die Berücksichtigung von Einmalbelastungen aus Restrukturierungen hatte der Gewinn je Aktie bei 80 Cents gelegen. Beim Gesamtumsatz wurde ein leichter Rückgang von 6,07 Mrd. Dollar auf 5,94 Mrd. Dollar ausgewiesen, was einem Minus von 2 Prozent entspricht. Im Pharmasegment konnte der Konzern vor allem von starken Absatzzuwächsen bei den Diabetes-Medikamenten JANUVIA und JANUMET profitieren. Geringere Aufwendungen bei Forschung und Entwicklung sowie bei Marketing und Vertrieb trugen ebenfalls zur operativen Ergebnisverbesserung bei. Analysten hatten zuvor ein EPS von 79 Cents sowie einen Umsatz von 5,98 Mrd. Dollar erwartet.
Für das laufende Fiskaljahr erwartet der Konzern ein um Einmaleffekte bereinigtes EPS von 3,28 bis 3,32 Dollar. Analysten gehen für das laufende Fiskaljahr von einem EPS von 3,28 Dollar sowie einem Umsatz von 24,01 Mrd. Dollar aus.
Im Anschluss kündigte der Konzern weitere Personalkürzungen an und will dadurch im Zeitraum von 2008 bis 2013 insgesamt Einsparungen im Bereich von 3,8 bis 4,2 Mrd. Dollar erzielen. In diesem Zusammenhang erwartet Merck Einmalbelastungen in Höhe von 1,6 bis 2,0 Mrd. Dollar vor Steuern. Insgesamt sollen dabei insgesamt 7.200 Stellen gestrichen werden.
Die Aktie von Merck & Co. notierte zuletzt bei 29,97 Dollar. (22.10.2008/ac/n/a)
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