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Verbund legt Zahlen für die Quartale 1-3/2008 vor


21.10.2008
Ad hoc

Wien (aktiencheck.de AG) - Trotz der Finanzmarktkrise und der drohenden Weltwirtschaftskrise kann der Verbund (ISIN AT0000746409 / WKN 877738) auch für die Quartale 1-3/2008 ein sehr gutes Ergebnis und eine höchst positive wirtschaftliche Entwicklung präsentieren. Auf Basis der guten Ergebnisentwicklung bestätigt der Verbund seine Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2008. Wir erwarten, dass das Operative Ergebnis und das Konzernergebnis um zumindest 20% gegenüber dem Geschäftsjahr 2007 steigen werden.

Die Umsatzerlöse stiegen im Quartal 1-3/2008 um 17,1% auf 2.637,2 Mio. EUR, das Operative Ergebnis konnte um 29,2% auf 885,3 Mio. EUR verbessert werden, und das Konzernergebnis erhöhte sich um 31,6% auf 602,5 Mio. EUR.

Die steuerungsrelevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen entwickelten sich wie folgt: Die EBIT-Marge stieg von 30,4% auf 33,6%, die EBITDA-Marge von 36,4% auf 38,6% und der Verschuldungsgrad sank von 82,0% auf 76,7%. Auch der operative Cashflow konnte deutlich verbessert werden - er stieg von 512,6 Mio. EUR auf 985,1 Mio. EUR. Der Economic Value Added zeigt ein Plus von 44,5%.

Kennzahlen
Einheit Q1-3/2007 Q1-3/2008 Veränderung

Umsatzerlöse
Mio. EUR 2.252,6 2.637,2 17,1%
Operatives Ergebnis
Mio. EUR 685,1 885,3 29,2%
Konzernergebnis
Mio. EUR 457,9 602,5 31,6%
Net Gearing % 82,0 76,7 6,5%
Operativer Cashflow
Mio. EUR 512,6 985,1 92,2%

Höhere Absatzpreise in den europäischen Strommärkten erzielt

Die Spotmarkt-Preise für Strom erholten sich bereits zu Beginn dieses Jahres von den sehr schwachen Notierungen im Jahr 2007. In den folgenden Monaten setzte sich dieser Trend - bedingt im Wesentlichen durch die nach wie vor hohen Preise für Primärenergieträger und CO2-Emissionsrechte - weiter fort. Der Verbund konnte daher in den Quartalen 1-3/2008 seine durchschnittlichen Absatzpreise in den europäischen Strommärkten neuerlich deutlich erhöhen. Auch für das Jahr 2009 kann aus heutiger Sicht mit einer weiteren deutlichen Steigerung gerechnet werden.

Höhere Erzeugung aus Wasserkraft/Einmaleffekt verringert thermische Erzeugung

Die Wasserführung der heimischen Flüsse, die mit dem Erzeugungskoeffizienten gemessen wird, lag in den Quartalen 1-3/2008 mit 1,02 um zwei Prozentpunkte über dem Durchschnitt der vergangenen 30 Jahre und um 11 Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Die Erzeugung der Laufkraftwerke stieg daher gegenüber dem Vorjahr deutlich an. Die Erzeugung aus Speicherkraftwerken ging infolge der gegenüber 2007 niedrigeren Speicherstände um rund 3% zurück.

Insgesamt erhöhte sich die Stromaufbringung aus Wasserkraft um 1.681 GWh auf 20.200 GWh. Die Erzeugung aus thermischen Kraftwerken zeigte einen Rückgang um 421 GWh auf 2.248 GWh, was im Wesentlichen durch die von April bis Juni im Kraftwerk Dürnrohr einmalig durchgeführten Erneuerungsarbeiten verursacht wurde. Die Gesamterzeugung des Konzerns lag mit 22.448 GWh um 5,9% über dem Vorjahresniveau.

Einmaleffekte im sonstigen betrieblichen Aufwand und Finanzergebnis


Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind negative Einmaleffekte, im Wesentlichen für Sanierungsmaßnahmen, in Höhe von 41,4 Mio. EUR enthalten, im Finanzergebnis ist ein negativer Einmaleffekt aufgrund des Impairments von Wertpapieren in Höhe von 25,0 Mio. EUR enthalten.

Neues Kraftwerksprojekt im Ausland

Der Verbund hat in Albanien den Zuschlag für das 48-Megawatt-Wasserkraftwerk Ashta am Drin-Fluss nahe der Stadt Shkoder erhalten. Der entsprechende Vertrag wurde am 30.09. in Tirana unterzeichnet. Das Projekt wird unter industrieller Führung des Verbund gemeinsam mit der EVN errichtet. Die Inbetriebnahme wird für 2012 erwartet.

Im seit heuer forcierten Bereich neuer erneuerbarer Energien wurden ebenfalls Fortschritte erzielt: Die beiden vom Verbund in Spanien erworbenen Photovoltaik-Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 3 MW sind vor wenigen Tagen ans Netz gegangen.

Auch die bestehenden Joint-Ventures des Verbund in Italien, Frankreich und der Türkei entwickeln sich weiterhin sehr positiv.

Auswirkungen der Finanzmarktkrise auf den Verbund

Von den schweren Turbulenzen auf den internationalen Finanzmärkten bleibt die Wachstumsstrategie des Verbund im Wesentlichen unberührt. Durch die gute Ergebnisentwicklung, die steigenden Cashflows und das starke Rating verfügt der Verbund über eine hohe Innenfinanzierungskraft und ausreichend Liquidität.

Ergebnisprognose für 2008 bestätigt

Unter der Annahme einer durchschnittlichen Wasserführung für das Restjahr und einer stabilen Entwicklung der Spotmarkt-Preise sowie der kurzfristigen Forward-Preise erwarten wir eine Steigerung des Operativen Ergebnisses und des Konzernergebnisses von zumindest 20%. Zusätzlich beabsichtigen wir für das Geschäftsjahr 2008 eine weitere Erhöhung der Dividende auf Basis einer Pay-out-Ratio zwischen 45% und 50%.

Den Zwischenbericht zum Quartal 1-3/2008 finden Sie auf unserer Homepage unter: www.verbund.at.

Kontakt:

Mag. Andreas Wollein
Leiter Finanzmanagement und Investor Relations
T.: +43 (0)5 03 13-52604
F.: +43 (0)5 03 13-52694
mailto:investor@verbund.at
(Ad hoc vom 21.10.2008) (21.10.2008/ac/n/a)



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