|
 |
|
| |
|
 |
| Kurs |
Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| - |
- |
0 |
0 % |
/ |
| |
| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
|
|
- |
- |
| |
|
|
| |
|
|
| |
Presse: Merrill Lynch - Steuerersparnis durch Hypothekenkrise 15.08.2008
aktiencheck.de
New York (aktiencheck.de AG) - Die US-Investmentbank Merrill Lynch & Co. Inc. (ISIN US5901881087 / WKN 852935) dürfte einem Pressebericht zufolge in Zusammenhang mit den bislang angefallenen Verlusten durch die US-Hypothekenkrise für die kommenden Jahrzehnte in Großbritannien von der Steuer befreit sein. Dies berichtet die Wirtschaftszeitung "Financial Times".
Laut dem Bericht habe die im Zuge der internationalen Finanzkrise ins Schlingern geratene Investmentbank den Löwenanteil ihrer Operationen auf dem US-Markt für Hypothekenanleihen über ihre britische Tochtergesellschaft Merrill Lynch International abgewickelt. Derzeit belaufen sich die Verluste der britischen Tochter laut dem Bericht auf rund 29 Mrd. Dollar (umgerechnet 16 Mrd. Britische Pfund). Zuletzt hatte man sich von einem aus Collateralised Debt Obligations (CDO) bestehenden Portfolio mit einem Nominalwert von rund 30 Mrd. Dollar getrennt. Der Verkauf an den Finanzinvestor Lone Star habe dabei erhebliche Verluste im Zuge weiterer Abschreibungen mit sich gebracht.
Dieses Verlust-Polster könne dabei von Merrill Lynch International nach Angaben der Wirtschaftszeitung auf die kommenden Jahre vorgetragen und mit künftig anfallenden Gewinnen verrechnet werden. Daraus ergebe sich für die Zukunft eine Steuerersparnis in Höhe von rund 8 Mrd. Dollar für die Geschäftsaktivitäten von Merrill Lynch in Großbritannien. Der Finanzkonzern wollte diese Angaben gegenüber der Wirtschaftszeitung nicht kommentieren.
Die Aktie von Merrill Lynch notierte zuletzt bei 25,98 Dollar. (15.08.2008/ac/n/a)
|
 |
|
|
 |
|
|
| |
|