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UniCredit leidet im ersten Halbjahr unter Finanzmarktkrise 01.08.2008
aktiencheck.de
Mailand (aktiencheck.de AG) - Die italienische Großbank UniCredit S.p.A. (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) hat am Freitag die Geschäftszahlen für das erste Halbjahr vorgestellt.
Demnach lag der operative Gewinn in der ersten Jahreshälfte bei 5,68 Mrd. Euro, was einem Minus von 24,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Beim Vorsteuerergebnis wurde ein Rückgang von 32,3 Prozent auf 4,38 Mrd. Euro verbucht. Das Nettoergebnis lag mit 2,87 Mrd. Euro um 30,4 Prozent unter dem Vorjahreswert von 4,13 Mrd. Euro. Dabei hatte man im ersten Halbjahr Abschreibungen auf Kredite sowie Rückstellungen für faule Kredite in Höhe von 1,47 Mrd. Euro ausgewiesen. Während man vor allem in Osteuropa dank des starken Privatkundengeschäfts deutliche Zuwachsraten zu verzeichnen hatte, musste der Geschäftsbereich Markets & Investmentbanking (MIB) angesichts der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten einen deutlichen Ergebnisrückgang ausweisen. Nach einem operativen Gewinn von 1,47 Mrd. Euro im Vorjahreshalbjahr musste der Geschäftsbereich MIB im Berichtszeitraum einen operativen Verlust von 227 Mio. Euro ausweisen. Bei den Gesamteinnahmen war ein Rückgang von 15,54 Mrd. Euro auf 14,04 Mrd. Euro zu verzeichnen.
Die Aktie von UniCredit notiert aktuell in Mailand mit einem Minus von 0,32 Prozent bei 3,84 Euro. (01.08.2008/ac/n/a)
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