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Swisslog solider Auftragsbestand


05.02.2002
aktiencheck.de

Der Auftragsbestand von Swisslog (WKN 870634), eine führende Anbieterin von Supply Chain-Lösungen, kletterte per Ende 2001 um 11,6% und erreichte mit 536,1 Mio. Schweizer Franken einen Rekordstand. Hierzu der Wortlaut der Pressemitteilung:

Damit startet Swisslog nach einem anspruchsvollen Jahr 2001 mit deutlich verbesserten Aussichten ins laufende Jahr. Im vergangenen Jahr steigerte das Unternehmen den Umsatz um 1,5% auf 938,9 Mio. Schweizer Franken (Vorjahr: 925,0 Mio. Schweizer Franken). Unter Ausschluss des Währungseffekts, der auf die Schwäche der anderen europäischen Währungen gegenüber dem Schweizer Franken zurückzuführen ist, wäre der Umsatz auf 969,9 Mio. Schweizer Franken gestiegen. Die Wachstumssparten Supply Chain Solutions und Supply Chain Software entwickelten sich weiterhin überdurchschnittlich.

Der Umsatz der Sparte Solutions nahm um 12,2% auf 424,0 Mio. Schweizer Franken (377,7 Mio. Schweizer Franken) zu. Die Sparte Software realisierte ein Umsatzwachstum von 29,2% auf 146,2 Mio. Schweizer Franken (113,2 Mio. Schweizer Franken). Der Auftragseingang der Swisslog Gruppe wuchs um 0,8% auf 1.010,6 Mio. Schweizer Franken (1.003,1 Mio. Schweizer Franken). Unter Ausschluss des Währungseffekts wäre der Auftragseingang auf 1.044,3 Mio. Schweizer Franken gestiegen.

Trotz einem ungewöhnlich schwachen November wuchs der Auftragseingang in der zweiten Jahreshälfte gegenüber der Vorjahresperiode um 5%. Dabei war insbesondere der Dezember mit einem Auftragseingang von 172,8 Schweizer Franken herausragend. Vor allem in der Sparte Robotic Systems zeichnet sich mit anziehenden Auftragseingängen eine Trendwende ab. Die positive Entwicklung des Auftragseingangs im Dezember, der hohe Auftragsbestand und die ausgezeichnete Marktposition von Swisslog bilden eine gute Ausgangslage, dieses Jahr wieder zweistellig zu wachsen. Swisslog beabsichtigt in Zukunft eine differenziertere Regelung der Goodwill-Amortisationsperiode anzuwenden, welche die unterschiedliche Geschäftstätigkeit der erworbenen Unternehmen besser reflektiert.


Die gleichzeitige Abkühlung der Weltwirtschaft in für Swisslog wichtigen geographischen Märkten machte sich insbesondere im November mit der verzögerten Vergabe von Aufträgen deutlich bemerkbar. Allerdings weist der Vergleich der Auftragseingänge im ersten und zweiten Halbjahr 2001 auf eine Trendwende hin. Während in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres der Auftragseingang noch um 3,6% gegenüber der Vorjahresperiode abnahm, stiegen die Bestellungen von Juli bis Dezember 2001 im Vergleich zur gleichen Periode des Vorjahres um 5%. Dieser Trend und der rekordhohe Auftragsbestand von 536,1 Mio. Schweizer Franken geben berechtigten Anlass anzunehmen, dass die Nachfrageschwäche überwunden ist. Zudem ist Swisslog mit ihrem umfassenden Leistungsportfolio ausgezeichnet positioniert, um von den Wachstumschancen im Supply Chain Management-Markt in diesem Jahr noch stärker profitieren zu können.

Die Sparten Supply Chain Solutions und Supply Chain Software steigerten den Umsatz 2001 um 12,2% respektive 29,2% auf 424,0 Mio. Schweizer Franken (Vorjahr: 377,7 Mio. Schweizer Franken) und 146,2 Mio. Schweizer Franken (113,2 Mio. Schweizer Franken). Die Sparte Solutions konnte ihre Lösungskompetenz mit dem Gewinn namhafter Kunden wie Wal-Mart und IKEA unter Beweis stellen. Das überdurchschnittliche Wachstum der Sparten Solutions und Software bestätigt die Strategie von Swisslog, verstärkt auf Bereiche zu fokussieren, die den Kunden Supply Chain-Gesamtlösungen anbieten und weniger kapitalintensiv sind.

In der Sparte Material Flow Systems ging der Umsatz im Jahre 2001 um 2,8% auf 286,8 Mio. Schweizer Franken (295,2 Mio. Schweizer Franken) zurück. Insbesondere das US-Geschäft verzeichnete 25 Mio. Schweizer Franken weniger Umsatz als im Vorjahr. Es gibt aber Anfang des Jahres 2002 erste Anzeichen für eine Belebung des Geschäfts.

Der Umsatz in der Sparte Robotic Systems reduzierte sich im Jahr 2001 um 19,5% auf 144,3 Mio. Schweizer Franken (179,2 Mio. Schweizer Franken). Gegen Ende des Jahres setzte eine deutliche Trendwende ein. Auf der Basis eines besseren Auftragsbestands (+9,8% gegenüber Vorjahr) Ende 2001 sowie des anziehenden Auftragseingangs in diesem Jahr ist davon auszugehen, dass sich die Sparte Robotic Systems im laufenden Jahr wesentlich besser entwickelt als im Jahr 2001.

Swisslog konnte den Umsatz in den letzen fünf Jahren wesentlich dank Akquisitionen vervierfachen. Darüber hinaus trugen die akquirierten Unternehmen im Jahr 2000 den größten Teil (72%) am Unternehmensergebnis (EBITDA) der Gruppe bei. Die vor einem Jahr eingeführte, auf fünf Jahre verkürzte Amortisationsperiode, die unabhängig von der Geschäftstätigkeit auf alle akquirierten Unternehmen angewendet wird, geht über das betriebswirtschaftlich notwendige Maß hinaus. Aus diesem Grund beabsichtigt Swisslog, eine nach Geschäftstätigkeit differenzierte Goodwill-Amortisationsperiode einzuführen.




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