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UniCredit kündigt Abbau von 9.000 Stellen an 26.06.2008
aktiencheck.de
Mailand (aktiencheck.de AG) - Die italienische Großbank UniCredit S.p.A. (ISIN IT0000064854 / WKN 850832) hat am Donnerstag ein tiefgreifendes Restrukturierungspaket vorgelegt.
Demnach peilt der Finanzkonzern bis zum Jahr 2010 eine deutliche Verbesserung seiner Profitabilität an, wobei der Gewinn je Aktie im Zeitraum von 2008 bis 2010 um jährlich 10 bis 12 Prozent verbessert werden soll. Das Umsatzwachstum soll mit jährlich 6 bis 7 Prozent deutlich über dem zu erwartenden jährlichen Anstieg der operativen Aufwendungen von 3 bis 4 Prozent liegen. Um diese Zielsetzungen erreichen zu können, will man sich verstärkt auf die wachstumsstarken Regionen in Zentral- und Osteuropa konzentrieren. Dort sollen in den kommenden Jahren insgesamt 1.300 Niederlassungen eröffnet und dabei rund 11.500 neue Stellen geschaffen werden. Dabei erwartet der Finanzkonzern in dieser Region ein jährliches Umsatzplus von 19 Prozent.
Die Cost/Income-Ratio soll im Zeitraum von 2008 bis 2010 Zeitraum von derzeit 56 Prozent auf 51 Prozent verbessert werden. Dies will man vor allem durch eine Reduktion der Personalkosten erreichen. In diesem Zusammenhang kündigte die UniCredit-Gruppe den Abbau von insgesamt 9.000 Stellen in Italien, Österreich und Deutschland an. Dieser Personalabbau steht dabei größtenteils in Zusammenhang mit der Integration der zuvor übernommenen Großbank Capitalia, teilte der Konzern weiter mit.
Wie aus der Pressemitteilung weiter hervorgeht, erwartet der Finanzkonzern keine weiteren Ergebnisbelastungen aus seinem ABS-Portfolio für das zweite Quartal.
Die Aktie von UniCredit notiert aktuell in Mailand mit einem Minus von 2,92 Prozent bei 4,00 Euro. (26.06.2008/ac/n/a)
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