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AGRANA legt Zahlen für das abgelaufene Fiskaljahr vor 21.05.2008
aktiencheck.de
Wien (aktiencheck.de AG) - Die österreichische AGRANA Beteiligungs-AG (ISIN AT0000603709 / WKN 779535) verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr trotz schwieriger Rahmenbedingungen einen operativen Ergebnisanstieg.
Wie der Konzern am Mittwoch erklärte, lag der Gesamtusmatz mit 1,89 Mrd. Euro erwartungsgemäß leicht unter dem Vorjahresniveau von 1,92 Mrd. Euro. Ausschlaggebend dafür war der Wegfall der im Vorjahr erfolgten zusätzlichen Einbeziehung von zwei Monaten des Segmentes Frucht im Zuge der Anpassung des Segmentes an das AGRANA-Geschäftsjahr. Auf Basis eines 12-Monatsvergleiches konnte der Konzernumsatz um 6 Prozent gesteigert werden.
Das operative Ergebnis verbesserte sich hingegen aufgrund der guten Entwicklung in den Segmenten Stärke und Frucht von 107,0 Mio. Euro auf 111,4 Mio. Euro. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit sank hingegen aufgrund von Restrukturierungskosten und Sondereinflüssen (in Höhe von 9,9 Mio. Euro) in allen Segmenten von zuletzt 105,8 Mio. Euro auf 101,5 Mio. Euro. Beim Konzernergebnis nach Anteilen Dritter wurde ein Rückgang von 68,9 Mio. Euro auf 64,3 Mio. Euro verbucht.
"Trotz schwieriger Rahmenbedingungen wie der globalen Rohstoffhausse und Finanzspekulationen auf agrarische Rohstoffe sowie der Reform der EU-Zuckermarktordnung konnten wir uns gut behaupten", kommentiert AGRANA-Vorstandsvorsitzender Johann Marihart die Geschäftszahlen 2007/08 anlässlich der Bilanzpräsentation. "Unsere Diversifizierungsstrategie in die drei Standbeine Zucker, Stärke und Frucht und die in den letzten Jahren erfolgte starke Internationalisierung hat sich gerade in einem sehr schwierigen Marktumfeld bewährt."
Im Anschluss gab der Konzern außerdem den Erwerb von 50 Prozent der Anteile an den Zuckervertriebsaktivitäten der Studen Gruppe, Wien, bekannt. Diese vertreibt unter der Marke "Agragold" Weißzuckerprodukte in Slowenien, Mazedonien, Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina. Studen ist langjähriger Exportpartner der AGRANA und setzt in den Ländern des Westbalkans rund 130.000 Tonnen Zucker pro Jahr ab. Mit der Einstellung der EU C-Zuckerexporte wurde die Zuckerversorgung des Westbalkans mit einem Raffinations-Joint Venture in Brcko/Bosnien auf eigene Beine gestellt. Studen hat sich auf den Handel mit Weiß- und Rohzucker sowie Ölsaaten in Südosteuropa spezialisiert. Außerdem ist Studen an der neuen Studen-AGRANA Rohzuckerraffinerie in Brcko/Bosnien-Herzegowina mit einer Produktionskapazität von 150.000 Tonnen Weißzucker pro Jahr, die in der kommenden Woche in Betrieb gehen wird, zu 50 Prozent beteiligt.
Der Erwerb steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die zuständigen Wettbewerbsbehörden. Finanzielle Einzelheiten wurden nicht mitgeteilt.
Die Aktie von AGRANA notiert aktuell in Wien mit einem Plus von 0,99 Prozent bei 71,20 Euro. (21.05.2008/ac/n/a)
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