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Enron Skandal weitet sich aus


11.01.2002
BoersenMan.de

Der Skandal um den einstmals gefeierten Energieriesen Enron Corp. (WKN 851914) weitet sich aus, berichten die Aktienexperten von "BoersenMan.de".

Als das Unternehmen im vergangenen Oktober Stück für Stück die Wahrheit über seine Finanzlage habe erzählen müssen, seien die Schlagzeilen noch von Bin Laden und den Opfern seiner Attentate beherrscht gewesen. Im Vergleich zur Größe des Skandals sei die öffentliche Reaktion relativ geräuschlos verlaufen. Während sich die Lage in Afghanistan langsam entspanne, kämen bei Enron immer mehr Ungereimtheiten ans Licht.


Jetzt habe es sogar die angesehenen Wirtschaftsprüfer von Arthur Andersen getroffen. Die Firma habe gestern an die amerikanische Börsenaufsicht und das Justizministerium gemeldet, dass einzelne Mitarbeiter Akten und Daten zu Enron vernichtet hätten. Das mache verdächtig. Der gute Ruf von Andersen stehe jetzt auf dem Spiel. Um den sei es eh nicht zum allerbesten bestellt, da die Andersen-Prüfer jahrelang die Manipulationen an den Enron- Bilanzen nicht bemerkt hätten. Seit klar sei, dass die Daten der letzen Jahre, die Enron als einen der größten Konzerne der Welt erscheinen ließen, glatt erlogen seien, stürze der Aktienkurs ins Bodenlose. Fast 36 Dollar im Oktober, heute weniger als 70 US-Cent.

Aber nicht nur Arthur Andersen müsse um seinen Ruf bangen, auch für Präsident George Bush werde die Enron-Pleite immer unangenehmer. Enron habe seit Jahren mehrere hunderttausend Dollar in diverse Wahlkampfkassen gespendet. Zu eng und freundschaftlich seien die Kontakte zwischen dem Enron-Chef Kenneth Lay und Präsident Bush gewesen, um unverdächtig zu sein. Justizminister John Ashcroft habe sich gestern selbst wegen Befangenheit aus den Ermittlungen zurück gezogen.

Egal was noch heraus kommt und wer über die Affäre stolpert: die Enron-Aktionäre sind schon jetzt bestraft worden, so die Experten von "BoersenMan.de".




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