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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
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349,39 $ |
+5,91 $ |
+1,69 % |
17.04/22:00 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| US0311621009 |
867900 |
- $ |
- $ |
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Amgen Elefantenhochzeit 21.12.2001
Investor-Village
Amgen (WKN 867900) ist das größte Biotechnologie-Unternehmen der Welt - ob nun gemessen am Umsatz, am Gewinn oder an der Marktkapitalisierung, so die Analysten von "Investor-Village".
Nun stelle es einen neuen Branchenrekord auf. Der Biotech-König kaufe den Konkurrenten Immunex für 16 Milliarden US-Dollar. Amgen werde etwa 30 US-Dollar je Immunex-Aktie zahlen. Dieser Preis solle zu 85 Prozent in Aktien und zu 15 Prozent in bar beglichen werden. Als Teil der Vereinbarung erwerbe Amgen das 41-prozentige Aktienpaket der American Home Products an Immunex. American Home Products werde dadurch acht Prozent an dem fusionierten Unternehmen halten und habe diesem Schritt bereits zugestimmt. Die Fusion, die im zweiten Halbjahr 2002 abgeschlossen werden solle, müsse noch von den Aktionären beider Unternehmen und von den Behörden genehmigt werden.
Amgen gehe davon aus, mit Hilfe der Übernahmen in den kommenden fünf Jahren eine Umsatzsteigerung von etwas mehr als 30 Prozent zu erzielen. Bislang sei ein Umsatzzuwachs im niedrigen 20-Prozent-Bereich angepeilt worden. Im kommenden Jahr werde Amgen durch die Fusion mit Immunex einen Pro-forma-Umsatz von 5,5 Mrd. US-Dollar und einen Nettogewinn von mehr als 1,5 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Durch Synergieeffekte sollten in 2003 mehr als 200 Millionen US-Dollar und in 2004 mehr als 250 Millionen US-Dollar eingespart werden. Das entspreche rund fünf Prozent der kombinierten operativen Kosten beider Gesellschaften.
Für Amgen ergäben sich durch die Fusion einige Synergieeffekte, da sich beide Biotech-Unternehmen bislang vorwiegend auf Autoimmunerkrankungen und Krebs konzentriert hätten. Das Produktportfolio passe zueinander. Enbrel werde Amgens drittes Blockbusterprodukt und kurbele den Umsatz ohne Zweifel an. Fraglich sei allerdings, ob der Preis für dieses Wachstum nicht zu hoch sei. Womöglich habe sich der Branchenprimus diesmal an seinem Ehrgeiz verschluckt.
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