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Schaffner Gruppe Geschäftsjahr 00/01


29.11.2001
aktiencheck.de

Laut einer Pressemitteilung erzielte die im Bereich der elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) weltweit führende Schaffner Gruppe (WKN 914783) im Geschäftsjahr 2000/2001 (Abschluss per 30. September 2001) mit einem Nettoverkaufserlös von CHF 177,2 Mio. (CHF 184,9 Mio.) und einer Betriebsleistung von CHF 177,2 Mio. (CHF 192,9 Mio.) die zweitbesten Werte in ihrer Firmengeschichte. Hingegen wurde die Rentabilität im Geschäftsjahr 2000/2001 durch ausserordentliche Kosten für Kapazitätsanpassungen, eine einmalige Abschreibung auf Rohmaterial und Halbfabrikaten sowie Vorleistungen in neue Märkte belastet.

Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Amortisationen (EBITA) der Schaffner Gruppe betrug im Geschäftsjahr 2000/2001 CHF 13,4 Mio. (CHF 22,8 Mio.) und entsprach 7,6 Prozent (11,8%) der Betriebsleistung. Mit einem EBIT von CHF 12,0 Mio. (CHF 21,7 Mio.) lag die EBIT-Marge bei 6,8 Prozent (11,2%). Einschliesslich einmaliger Effekte (Verkauf Altrac AG per 30.9.2000, Kauf ElectroFERRUM OY per 1.4.2001) erzielte die Schaffner Gruppe im Geschäftsjahr 2000/2001 einen Reingewinn (nach Minderheiten) von CHF 10,6 Mio. (CHF 21,2 Mio.). Ohne diese Effekte lag der Reingewinn (nach Minderheiten) bei CHF 9,7 Mio. (CHF 15,9 Mio.). Im konsolidierten Ergebnis 2000/2001 der Schaffner Gruppe sind einmalige Sonderaufwendungen in der Höhe von CHF 4,5 Mio. enthalten: Rund CHF 1,5 Mio. für Restrukturierungsmassnahmen und für Kapazitätsanpassungen in der Produktion, namentlich in Irland und Thailand, eine einmalige Abschreibung auf Rohmaterial und Halbfabrikaten in der Höhe von CHF 1,7 Mio., mit der die Schaffner Gruppe den veränderten Marktverhältnissen Rechnung getragen hat, namentlich im Sektor Telekommunikation, sowie Vorleistungen im Volumen von CHF 1,3 Mio. zur Erschliessung neuer Absatzmärkte und zur Optimierung der Produktionsstruktur (Markterweiterung Automobilindustrie, Produktionskapazitäten in Ungarn und China).


Auftragseingang reflektiert weltweite Konjunktur
Im Produktbereich Prüfeinrichtungen steigerte die Schaffner Gruppe die Verkäufe um einen Drittel auf CHF 54,3 Mio. (Vorjahr CHF 40,8 Mio.). Im Produktbereich Komponenten hingegen lag der Nettoverkaufserlös mit CHF 122,9 Mio. 14,7 Prozent unter dem Vorjahr (CHF 144,1 Mio.). Im Spiegel der weltweit gedrückten Konjunktur, insbesondere auch im Technologiesektor, ging die Nachfrage im volatilen Komponentenmarkt gegenüber dem ausserordentlichen Vorjahreswert markant zurück. Insgesamt verzeichnete die Schaffner Gruppe im Geschäftsjahr 2000/2001 neue Aufträge im Volumen von CHF 165,0 Mio. gegenüber dem Rekordwert von CHF 205,1 Mio. im Geschäftsjahr 1999/2000. Davon stammten CHF 115,1 Mio. (CHF 154,5 Mio.) aus dem Produktbereich Komponenten und CHF 49,9 Mio. (CHF 50,7 Mio.) aus dem Produktbereich Prüfeinrichtungen.

Breit abgestützte Markt- und Kundenstruktur
Mit einem Anteil von 39 Prozent (41%) stammte im Geschäftsjahr 2000/2001 der grösste Anteil am Nettoverkaufserlös aus dem Sektor Industrieelektronik, der im Wesentlichen folgende Absatzbranchen umfasst: Antriebe und Steuerungen, Prozessautomation sowie Lifte + Hebesysteme. Der Sektor Telekommunikation repräsentierte im Geschäftsjahr 2000/2001 19 Prozent (22%) des Nettoverkaufserlöses; 9 Prozent (10%) stammte aus dem Sektor EDV + Büroautomation und 9 Prozent (11%) aus dem Bereich Stromversorgung. Im geografischen Splitt festigte die Schaffner Gruppe im Geschäftsjahr 2000/2001 ihre Position im asiatischen Markt weiter und steigerte den Umsatzanteil auf 16,7 Prozent (12,7%). Damit repräsentierten Asien und Nordamerika, das 18,7 Prozent (19,6%) zum Umsatz der Schaffner Gruppe beitrug, rund ein Drittel des Umsatzes 2000/2001. Weiterhin der grösste geografische Markt blieb Europa mit 62,9 Prozent (66,2%); 1,7 Umsatzprozent (1,5%) stammten aus verschiedenen kleineren Märkten. Unverändert breit abgestützt war das Kundenportfolio der Schaffner Gruppe. Lediglich 19,1 Prozent (16,2%) des Nettoverkaufserlöses entfielen auf die zehn wichtigsten Kunden, der Anteil des grössten Einzelkunden entsprach 2,8 Prozent (4,1%).

Die Schaffner Gruppe verfügt mit einer überdurchschnittlichen Eigenkapitalquote von 48,2 Prozent (42,3%) und einer flexiblen Kostenstruktur über eine solide Basis. Sie wird aufgrund ihrer führenden Position im weltweiten EMV-Markt, insbesondere auch der im Geschäftsjahr 2000/2001 erbrachten Vorleistungen in attraktive Wachsumssegmente, von einer Erholung der Absatzmärkte überdurchschnittlich profitieren.

Termine:
13. Dezember 2001
Geschäftsbericht 2000/2001 (Konferenz)
25. Januar 2002
Generalversammlung 2002




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