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BRAIN FORCE: CEO verlängert Vertrag


02.10.2007
aktiencheck.de

Wien (aktiencheck.de AG) - Der österreichische IT-Dienstleister BRAIN FORCE HOLDING AG (ISIN AT0000820659 / WKN 919331) hat den Interims-Vertrag ihres Vorstandsvorsitzenden Günter Pridt, der bis 31. Dezember 2007 läuft, bis Ende 2009 verlängert.

Nach rund einem Monat an der Unternehmensspitze hat Pridt die Details des Effizienzsteigerungsprogramms für die kommenden zwei Jahre festgelegt und soll die Umsetzung seiner Vorhaben auch selbst übernehmen.

Grundlage der weiteren Entwicklung der BRAIN FORCE wird eine strikte Konzentration auf die profitablen Kernbereiche bei gleichzeitiger Schließung aller unrentablen und für das Firmenwachstum nicht relevanten Standorte sowie ein Entwicklungsstopp für Projekte mit zu geringem Gewinnpotential sein. Dabei werden etwa die Standorte in den USA, in Großbritannien und in Spanien geschlossen.


Die Reorganisation des Vertriebs wird über eigene Mitarbeiter und speziell qualifizierte Integrationshäuser forciert. Die Sponsoringaktivitäten werden vollständig eingestellt. Der Hauptfokus der kommenden Monate wird auf die Kundenbeziehungen und die Effizienzsteigerung der Integration der bereits erworbenen Unternehmen gelegt. Weitere Akquisitionen wird es vorerst nicht geben.

Die Restrukturierungskosten werden zur Gänze im laufenden Wirtschaftsjahr 2007, großteils im dritten Quartal, verbucht. Das Management erwartet einen Jahresumsatz von knapp unter 100 Mio. Euro, ein operatives EBITDA von rund 3 Mio. Euro. sowie ein negatives EBIT vor Restrukturierungs- und Impairment-Kosten von -2,3 Mio. Euro. Nach den Einmalaufwendungen (Restrukturierungen und Firmenwertabschreibungen) wird das EBIT bei rund -14 Mio. Euro liegen.

Zum Ende des Geschäftsjahres werden sich die liquiden Mittel auf rund 7 Mio. Euro belaufen. BRAIN FORCE erwartet trotz Restrukturierungsmaßnahmen dementsprechend keinerlei Liquiditätsengpass. Die Eigenkapitalquote wird bei rund 35 Prozent, die Nettoverschuldung bei 8 Mio. Euro liegen.

Für 2008 wird aus heutiger Sicht jedenfalls wieder mit einem positiven operativen Ergebnis (EBIT) sowie einem positiven operativen Cashflow gerechnet.

Gestern fielen die Aktien in Wien um 2,28 Prozent und schlossen bei 2,14 Euro. (02.10.2007/ac/n/a)



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